Random Post: Deutsche Kinderlieder
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    HU-Syndrom Hamburg Altona

    August 14th, 2009

    In Lurup ist ein vier­jäh­ri­ger Junge am hämolytisch-urämische Syn­drom (HUS) gestor­ben, vier wei­tere Kin­der haben sich laut dem Bezirks­amt Altona mit dem gefähr­li­chen EHEC-Keim infi­ziert. Das Gesund­heits­amt Altona führt aus­führ­li­che Unter­su­chun­gen durch und berei­tet sich auf die Bekämp­fung der Keime vor.

    Infek­tion HU-Syndrom

    Die infi­zier­ten Kin­der könn­ten sich nach Infor­ma­tio­nen des Gesund­heits­am­tes Altona in einem Plansch­be­cken beim Spiel­haus Fah­ren­ort oder beim gemein­sa­men Besuch eines Bau­ern­ho­fes mit dem EHEC-Keim ange­steckt haben. An dem Aus­flug, der am 15. Juni statt­fand, hat­ten 19 Kin­der teil­ge­nom­men. Vor die­sem Hin­ter­grund hat das Bezirks­amt alle not­wen­di­gen Maß­nah­men ergrif­fen, um das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Lurup nach­hal­tig ein­zu­däm­men. In die­sem Zusam­men­hang wer­den alle Kin­der und Erzie­he­rin­nen des betrof­fe­nen Kin­der­gar­tens, die Kin­der „des Bauernhofs-Ausflugs“ sowie das Per­so­nal des Spiel­hau­ses unter­sucht. Das Spiel­haus Fah­ren­ort wird bis zur Aus­wer­tung der Unter­su­chungs­er­geb­nisse (zunächst bis Ende nächs­ter Woche) vor­läu­fig geschlossen.

    Krank­heits­ver­lauf HU-Syndrom

    Zum Aus­bruch der Krank­heit kommt es typi­scher­weise nach zwei bis acht Tagen (Inku­ba­ti­ons­zeit). Aller­dings sich auch Fälle mit län­ge­rer Inku­ba­ti­ons­zeit bekannt. Die meis­ten Infek­tio­nen ver­lau­fen pro­blem­los, ein­zig ein vor­über­ge­hen­der Durch­fall kann auf­tre­ten.
    Bei Säug­lin­gen, Klein­kin­dern und Men­schen mit geschwäch­ten Immun­sys­tem kann es jedoch lei­der auch zu dra­ma­ti­schen und lebens­be­droh­li­chen Krank­heits­ver­läu­fen kommen.

    Sym­ptome HU-Syndrom

    Dra­ma­ti­sche Infek­tio­nen kön­nen zu fol­gen­den Sym­pto­men führen:

    • Fie­ber
    • Durch­fall
    • Bauch­schmer­zen
    • Blu­ti­ger Stuhl

    Die Bak­te­rien zer­stö­ren die Darm­zel­len, ihre Gifte grei­fen die Blut­zel­len und die Blut­ge­fäße der Niere, des Magen– Darm-Traktes und manch­mal sogar des Gehirns an.

    Gesund­heits­amt Altona bit­tet um Mithilfe

    Wenn Ihre Kin­der ab Mitte Juli auf dem Spiel­platz Fah­ren­ort waren und Sie als Eltern bei ihren Kin­dern die beschrie­be­nen Sym­ptome bemer­ken, bit­ten das Gesund­heits­amt Sie, sich sofort bei Ihrem Kinder-/Hausarzt vor­zu­stel­len, damit wei­tere Maß­nah­men ein­ge­lei­tet wer­den kön­nen. Für wei­tere Fra­gen steht das Gesund­heits­amt Altona unter der Tele­fon­num­mer 040–428.11–2630 bereit.

    Wei­tere Informationen

    Gesund­heits­amt Altona

    Pres­se­mit­tei­lung HU-Syndrom der Stadt Hamburg


    Gefährliche Spielplätze in Hamburg

    Juni 7th, 2009
    Auf Hamburgs Spielplätzen ist Vorsicht geboten! © Karl-Heinz Liebisch/ PIXELIO

    Auf Ham­burgs Spiel­plät­zen ist Vor­sicht gebo­ten! © Karl-Heinz Liebisch/ PIXELIO

    Spielplatz-Alarm in Ham­burg: Her­aus­ste­hende Nägel, lebens­ge­fähr­li­che Schlin­gen und Rost beman­geln bild.de und das Ham­bur­ger Abend­blatt.

    Gefah­ren­quel­len auf Ham­bur­ger Spielplätzen

    Das wich­tigste für alle Eltern: Die klei­nen nicht unbe­auf­sich­tigt auf den Spiel­plät­zen toben lassen.

    Fol­gende Nega­tiv­bei­spiele nennt bild.de in sei­nem Artikel

    1. Stern­schan­zen­park

    • Holz­bal­ken verrottet .
    • Scharfe Schrau­ben und Nägel lie­gen offen.
    • An der Klet­ter­netz­brü­cke kön­nen Kin­der mit ihren Köp­fen hän­gen bleiben.
    • TÜV-Urteil: Lebens­ge­fahr.

    2. Kott­witz­straße

    • Rampe: Kin­der kön­nen sich dort mit den über­lap­pen­den Sei­len strangulieren.
    • Rut­sche: Stran­gu­la­ti­ons­ge­fahr mit Ano­rak– Kor­deln an den Pfos­ten der Rutsche.
    • Zu große Ket­ten­öff­nun­gen, Fin­ger kön­nen ste­cken bleiben.
    • TÜV-Urteil: Lebens­ge­fahr.

    3. Fischers Park

    • Klet­ter­turm: Holz­bal­ken gesplit­tert, Ver­let­zun­gen dro­hen durch scharfe Ecken und Kanten.
    • Feder­tie­ren: Metall­teile haben Risse, es besteht Bruchgefahr.

    4. Mär­ker­weg

    • Sand­bag­ger: Hier kön­nen sich Kin­der die Fin­ger zwi­schen Bag­ger­arm und Schau­fel quetschen.
    • Klet­ter­ge­rät: Zu wenig Sand auf dem Boden, bei Sturz droht Arm– und Beinbruch.
    • Rut­sche: Aus­lauf zu hoch, Kin­der kön­nen auf den Boden geschleu­dert werden.

    5. Wel­lings­büt­te­ler Landstraße

    • Hän­ge­brü­cke: Die beweg­li­chen Bret­ter haben zu klei­nen Abstand: Quetsch­ge­fahr. Hhier fehlt Sand unter der Netz­py­ra­mide. Dadurch fal­len die Kin­der sehr hart und  Brü­che drohen.

    Laut abendblatt.de wer­den die meis­ten Schä­den durch Van­da­lis­mus ver­ur­sacht. Die Stadt hat bereits ein Sonder-Investitionsprogramm von 13,5 Mio. Euro zwi­schen 2005 und 2010 auf­ge­legt. Dazu kom­men Mit­tel aus dem Kon­junk­tur­pro­gramm (3 Mio. für den Grünbereich).

    Spiel­platz mel­den Hamburg

    Sollte Ihnen eine Gefah­ren­quelle auf einem Spiel­platz in Ham­burg auf­fal­len, fin­den Sie hier den Ansprech­part­ner für Ihren Bezirk: