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    Schweinegrippe Impfstellen Kinder Hamburg

    November 4th, 2009

    Schweinegrippe Impfung (Bild: Brian Hoskins, sxc.hu)

    Nun auch für Kin­der ab dem 6. Lebens­mo­nat: Die Schwei­ne­grippe Imp­fung (Bild: Brian Hos­kins, sxc.hu)


    Seit heute emp­fiehlt der Berufs­ver­band der Kin­der– und Jugend­ärzte (BVKJ) die Schwei­ne­grippe Imp­fung auch für Kin­der ab sechs Mona­ten. Bis­her hatte der Ver­band die Imp­fung erst ab dem drit­ten Lebens­jahr emp­foh­len (siehe  Schwei­ne­grippe Neben­wir­kun­gen Imp­fung).

    Schwei­ne­grippe Imp­fung ab 6. Monat

    In einer Pres­se­mit­tei­lung sagte Dr. Wolf­ram Hart­mann, Prä­si­dent des BVKJ, heute in Köln: „Uns lie­gen inzwi­schen zuver­läs­sige Stu­di­en­da­ten aus ande­ren euro­päi­schen Län­dern und zum Teil auch aus Deutsch­land vor. Diese Daten zei­gen, dass auch sehr junge Kin­der die Imp­fung ohne schwer­wie­gende Pro­bleme ver­tra­gen und durch den Impf­stoff vor der Neuen Grippe geschützt sind. Des­halb emp­feh­len wir nun in Abspra­che mit der STIKO die Imp­fung auch für Kin­der unter drei Jah­ren. Wir wei­sen aber dar­auf hin, dass wir für unsere Pati­en­ten schnellst­mög­lich den ver­bes­ser­ten Impf­stoff ohne das Adju­van­tien und Thio­mer­sal fordern.“

    Grund für diese For­de­run­gen sind die Neben­wir­kun­gen des Schwein­grippe Impstoff Pan­dem­rix. Die­ser ent­hält Wirk­stoff­ver­stär­ker (Adju­van­tien) und das queck­sil­ber­hal­tige Thio­mer­sal, wel­ches die Ver­kei­mung der Impf­stoffe nach der Öffnung ver­hin­dern soll (siehe Schwei­ne­grippe Impf­stoff Pan­dem­rix Neben­wir­kun­gen).

    Ange­sichts der zuneh­men­den Zahl von Erkran­kun­gen bei Kin­dern aller Alters­grup­pen und der ver­bes­ser­ten Daten­lage bei Imp­fun­gen von Kin­dern unter drei Jah­ren emp­fiehlt der BVKJ im Ein­klang mit den offi­zi­el­len STIKO-Empfehlungen ab sofort, Kin­der ab dem voll­en­de­ten 6. Lebens­mo­nat gegen die Neue Influ­enza, die so genannte Schwei­ne­grippe, zu imp­fen.”, fuhr Hart­mann fort. “Diese Emp­feh­lung betrifft vor allem Kin­der, die ein chro­ni­sches Lei­den wie z.B. Asthma bron­chiale, Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen, Herz­feh­ler etc haben. Sie soll­ten bald­mög­lichst geimpft werden.“

    Schwei­ne­grippe Impf­stel­len Kin­der Hamburg

    In Ham­burg wur­den bereits spe­zi­elle Schwei­ne­grippe Impf­stel­len für Kin­der ein­ge­rich­tet. Die Ham­bur­ger Online Medien gehen unter­schied­lich mit dem Thema um. Wäh­rend das Ham­bur­ger Abend­blatt die Pra­xen in einer 31-teiligen Klick­ga­le­rie prä­sen­tiert, zeigt das offi­zi­elle Stadt­por­tal hamburg.de die Schwei­ne­grippe Impf­stel­len für Kin­der direkt im inte­grier­ten Stadtplan.

    Schweinegrippe Impfstellen für Kinder in Hamburg bei hamburg.de

    Schwei­ne­grippe Impf­stel­len für Kin­der in Ham­burg bei hamburg.de

    Schweinegrippe Impfstellen im auf abendblatt.de

    Schwei­ne­grippe Impf­stel­len auf abendblatt.de

    Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Schwei­ne­grippe in Hamburg

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    Schweinegrippe Nebenwirkungen Impfung

    November 4th, 2009
    Wie gefährlich ist der Inhalt der Spritze wirklich für Ihr Kind? (Foto: Seedo / pixelio.de)

    Wie gefähr­lich ist der Inhalt der Spritze wirk­lich für Ihr Kind? (Foto: Seedo / pixelio.de)

    Die Dis­kus­sion über die Ver­träg­lich­kei­ten, Neben­wir­kung und Risi­ken beschäf­ti­gen ganz Deutsch­land. In Düs­sel­dorf hat ein 30-jähriger Mann nach der Imp­fung mit einen lebens­be­droh­li­chen ana­phy­lak­ti­schen Schock, eine schwere lebens­be­droh­li­che all­er­gi­sche Sofort­re­ak­tion, erlit­ten. Sein Kör­per rea­gierte auf die Imp­fung mit einen Kreis­lauf­kol­laps, nach einer Not­fall­be­hand­lung im Kran­ken­haus konnte er die Kli­nik aber nach zwei Stun­den wie­der verlassen.

    Das wirft deutsch­land­weit bei Eltern die Frage auf: Soll ich mein Kind imp­fen lassen?

    Schwei­ne­grippe Imp­fung Risiken

    Ana­phy­lak­ti­sche Schocks sind laut Exper­ten­mei­nun­gen nach Imp­fun­gen extrem sel­ten, sie trä­ten im Durch­schnitt auf eine Mil­lion Impf­do­sen zwei Mal auf. Häu­fi­ger könne es zu einem Kol­laps des auto­no­men Ner­ven­sys­tems komme. Hier­bei sackt der Blut­druck ab und der Pati­ent kann bewusst­los wer­den. Von solch einem Kol­laps erholt sich der Kör­per aber schnell wie­der sobald sich der Blut­druck nor­ma­li­siert (bspw. nach Flüs­sig­keits­auf­nahme und Hoch­la­ge­rung der Beine).

    Schwei­ne­grippe Imp­fung Häu­fig­keit Nebenwirkungen

    Auf­grund des erst kur­zen Impf­zeit­raums gibt es für Deutsch­land noch keine vali­den Mess­da­ten. (Stand: 04.11.2009)
    In Schwe­den wird bereits seit Mitte Okto­ber geimpft, bereits 1,4 Mil­lio­nen Dosen des Impf­stof­fes Pan­dem­rix wur­den aus­ge­lie­fert. Bis­her ist noch kein ana­phy­lak­ti­scher Schock gemel­det wor­den. Bei bis­her 37 Pati­en­ten kam es zu all­er­gi­schen Reak­tio­nen gekom­men,  15 davon waren schwer, 5 die­ser Pati­en­ten hat­ten ana­phy­lak­ti­sche Reak­tio­nen gezeigt. Alle Per­so­nen haben sich vom all­er­gi­schen Schock erholt. Zwar berich­tet die Behörde von 5 Todes­fäl­len im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Imp­fung, aller­dings waren Per­so­nen mit chro­ni­schen Krank­hei­ten betrof­fen. Hin­weise für einen ursäch­li­chen Zusam­men­hang mit der Imp­fung gebe es nicht, heisst es in einer Mit­tei­lung der Behörde.

    Schwei­ne­grippe Impf­stoff Cel­va­pan

    Der Impf­stoff Cel­va­pan wird in Deutsch­land Sol­da­ten, Bun­des­po­li­zis­ten und Mit­ar­bei­ter der Kri­sen­stäbe des Bun­des ver­ab­reicht. Er wird von der Firma Bax­ter her­ge­stellt.
    Cel­va­pan ent­hält den Grip­pe­vi­russtamm A/California/7/2009 (H1N1)v. Die Viren wer­den in Säu­ge­tier­zel­len gezüch­tet und unter­schei­den sich dadurch von ande­ren Grip­pe­impf­stof­fen, die aus Hüh­ner­ei­ern gewon­nen wer­den. Beim Ein­tritt in die Blut­bahn erkennt der Kör­per sie als fremd und beginnt, Anti­kör­per zu bilden.

    Schwei­ne­grippe Impf­stoff Cel­va­pan Impfung

    Im Abstand von min­des­tens drei Wochen wird zwei Mal Cel­va­pan ver­ab­reicht. Es wird direkt in Mus­kel­ge­webe gespritzt. Der Modell– Impf­stoff hat laut der Euro­päi­sche Arz­nei­mit­tela­gen­tur (Euro­pean Medi­ci­nes Agency) bei min­des­tens 70 Pro­zent der Men­schen, bei denen er unter­sucht wurde, schüt­zende Kon­zen­tra­tio­nen von Anti­kör­pern gebildet.

    Schwei­ne­grippe Impf­stoff Cel­va­pan Neben­wir­kun­gen

    Bei Men­schen, die nicht hoch­all­er­gisch auf Bestand­teile des Impf­stof­fes rea­gie­ren, sind Schmer­zen an der Injek­ti­ons­stelle die ein­zi­gen der­zeit bekann­ten Neben­wir­kun­gen des Impf­stoffs Celvapan.

    Schwei­ne­grippe Impf­stoff Pandemrix

    Im Gegen­satz zu Cel­va­pan ent­hält Pan­dem­rix Wirk­stoff­ver­stär­ker, soge­nannte Adju­van­zien. Durch diese lässt sich der der Impstoff in grö­ße­rer Menge pro­du­zie­ren und kann somit eine grö­ßere Bevöl­ke­rungs­an­zahl versorgen.

    Der Impf­stoff wird nicht aus gan­zen Viren, son­dern aus Tei­len des Erre­gers gewon­nen, näm­lich aus Pro­te­inen aus des­sen Ober­flä­che. Der ent­hal­tene Grip­pe­vi­russtamm heißt A/California/7/2009 (H1N1)v-like strain (X-179A) und wird in Hüh­ner­ei­ern gezüchtet.

    Der Viren­mix wird mit einem Lösungs­mit­tel ver­mischt, das den Wirk­stoff­ver­stär­ker Adju­vans AS03 ent­hält. Die­ser soll eine stärke Reak­tion des Immun­sys­tems (die Bil­dung von Anti­kör­pern gegen das Virus) stimulieren.

    Des wei­te­ren ent­hält Pan­dem­rix einen Anteil an queck­sil­ber­hal­ti­gen Thio­mer­sal. Die­ser soll die Ver­kei­mung der Impf­stoffe nach der Öffnung ver­hin­dern. Laut des Her­stel­lers Gla­xoS­mit­h­Kline wurde der Wirk­stoff­ver­stär­ker an mehr als 39.000 Pro­ban­den getes­tet und erwies sich als gut ver­träg­lich. Auch laut Anga­ben des Paul-Ehrlich-Instituts sind keine toxi­schen Wir­kun­gen bekannt.

    In der Schweiz wurde Pan­dem­rix auf­grund des Queck­sil­bers in Thio­mer­sal alle­dings nicht für die Imp­fung von Kin­dern unter 18 Jah­ren, Schwan­ge­ren und Senio­ren über 60 Jah­ren zuge­las­sen. Die Arznei-Zulassungsbehörde des Lan­des begrün­det dies mit dem Man­gel an For­schungs­grund­la­gen. Die Schwei­zer set­zen des­we­gen für Kin­der, Schwan­gere und Senio­ren auf den Impf­stoff Foce­tria der deut­schen Firma Novartis.

    Schwei­ne­grippe Impf­stoff Pan­dem­rix Impfung

    Genau wie Cel­va­pan wird Pan­dem­rix ins Mus­kel­ge­webe gespritzt. Bei zwei Dosen im getrenn­ten Zeit­ab­stand von min­des­tens drei Wochen bil­den, den Stu­dien nach, min­des­tens 70 Pro­zent der Pati­en­ten Anti­kör­per gegen den Schweinegrippe-Virus.

    Schwei­ne­grippe Impf­stoff Pan­dem­rix Neben­wir­kun­gen

    Pan­dem­rix kann erheb­lich mehr Neben­wir­kun­gen ver­ur­sa­chen als Cel­va­pan. Mit einer Häu­fig­keit von eins zu zehn kön­nen fol­gende Neben­wir­kun­gen auftreten:

    • Kopf­schmer­zen
    • Gelenk­schmer­zen
    • Mus­kel­schmer­zen
    • Reak­tio­nen an der Injek­ti­ons­stelle (Ver­här­tung, Schwel­lung, Schmer­zen und Rötung)
    • Fie­ber
    • Matt­heit oder Müdigkeit.

    Per­so­nen mit einer All­er­gie gegen  Hüh­ner­ei­weiß (Oval­bu­min), Form­al­de­hyd, Genta­mi­cin­sul­fat (ein Anti­bio­ti­kum) oder Natri­um­de­oxy­cho­lat soll­ten von einer Imp­fung absehen.

    Schwei­ne­grippe Impf­schutz Kinder

    In Spa­nien wurde der in Deutsch­land ver­ab­reichte HN1H1 Impf­stoff (in Cel­va­pan und Pan­dem­rix ent­hal­ten)  an 200 Kin­dern im Alter 6–36 Mona­ten getes­tet. 100 % der Kin­der rea­gier­ten mit der für den Impf­schutz gegen die Schwei­ne­grippe aus­rei­chen­den Pro­duk­tion von Anti­kör­pern. Es gab kei­nen Unter­schied in den Altersklassen.

    Somit ist der Impf­stoff auch bereits bei Kin­dern ab 6 Mona­ten in der Lage, vor der Krank­heit zu schützen.

    Schwei­ne­grippe Impf­schutz Kinder

    Für Kin­der unter 6 Mona­ten ist die Imp­fung nicht emp­foh­len, wes­halb es auch keine Nebenwirkungsforschungs-Ergegnisse gibt. Die Neben­wir­kun­gen des Impf­stof­fes sind erst für Kin­der ab 3 Jah­ren getes­tet. Das Robert Koch Insti­tut kam zu fol­gen­dem Ergebnis:

    Nebenwirkungen des Pandemrix (Quelle: Robert Koch Institut)

    Fazit: Soll ich mein Kind imp­fen las­sen?

    Wie bei so vie­len Ent­schei­dun­gen, die man als Eltern tref­fen muss, ist auch dies eine Ent­schei­dung die einem nie­mand abneh­men kann. Der Schutz durch den Impf­stoff ist gege­ben, die Neben­wir­kun­gen vor allem für Kin­der unter 3 Jah­ren aller­dings noch unzu­rei­chend unter­sucht. Wir wer­den die Ent­wick­lun­gen abwar­ten und vor allem die Ergeb­nisse der Neben­wir­kunsfor­schung und Impf­stof­f­ent­wick­lung für Kin­der unter 3 Jah­ren abwar­ten bevor wir Noah piek­sen lassen.

    Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Schwei­ne­grippe

    Quel­len


    Schweinegrippe Impfung Kinder Hamburg

    November 1st, 2009

    Informieren Sie sich ausführlich, bevor Sie mit Ihrem Kind zum Impfen gehen. (Bild: RainerSturm @pixelio.de)Seit dem 26. Okto­ber wird in Ham­burg gegen die Schwei­ne­grippe (offi­zi­ell “Neue Grippe”) geimpft. Doch nicht alle Bür­ger kön­nen jetzt schon geimpft wer­den. Hier ist der Impfungs-Zeitplan für Hamburg:

    Imp­fun­gen Schwei­ne­grippe Hamburg

    Seit 26.10.
    Per­so­nal zum Bevöl­ke­rungs­schutz

    • Medi­zi­ni­sches Personal
    • Poli­zei
    • Feu­er­wehr

    Ab 02.11.
    Risi­ko­grup­pen– Per­so­nen ab sechs Mona­ten

    • Pati­en­ten mit chro­ni­schen Krank­hei­ten der Atmungs­or­gane ein­schließ­lich Asthma und chro­nisch obstruk­ti­ver Bronchitis
    • Pati­en­ten mit chro­ni­schen Herz-Kreislauf-, Leber– und Nierenkrankheiten
    • Pati­en­ten mit Dia­be­tes und ande­ren Stoffwechselkrankheiten
    • Pati­en­ten mit Mul­ti­pler Skle­rose mit durch Infek­tio­nen aus­ge­lös­ten Schüben
    • Pati­en­ten mit ange­bo­re­nen oder erwor­be­nen Immun­de­fek­ten mit T-zellulärer oder B-zellulärer Restfunktion
    • Pati­en­ten mit HIV-Infektion oder andere Infek­ti­ons­krank­hei­ten, die eine Schwä­chung des Immun­sys­tems verursachen
    • Pati­en­ten mit ver­gleich­bar schwere Erkran­kun­gen, bei denen zu erwar­ten ist, dass eine Erkran­kung an Influ­enza A/H1N1 schwer verläuft
    • Schwan­gere unter beson­de­rer Risikoabwägung

    Schwei­ne­grippe Impf­stel­len in Hamburg

    • Mit­ar­bei­ter von Kran­ken­häu­sern, dem Arbeits­me­di­zi­ni­schen Dienst oder sons­ti­gen medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen wer­den vom zustän­di­gen Betriebs­arzt bzw. vom Öffent­li­chen Gesund­heits­dienst geimpft.
    • Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit einem erhöh­ten gesund­heit­li­chen Risiko wer­den größ­ten­teils von nie­der­ge­las­se­nen Ärztin­nen und Ärzten geimpft. Die Imp­fung gegen die Neue Grippe wird jedoch nicht in jeder Pra­xis ange­bo­ten. Hier fin­den Sie eine Liste der Schwei­ne­grippe Impf­stel­len in Ham­burg.

    Schwei­ne­grippe Imp­fun­gen Säuglinge

    Der Schwei­ne­grippe Impf­stoff ist für Kin­der unter sechs Mona­ten nicht zuge­las­sen. Die Stän­dige Impf­kom­mis­sion am Robert Koch Insti­tut rät: “Ange­sichts der aktu­ell noch limi­tier­ten Daten­lage zur Sicher­heit und Wirk­sam­keit der pan­de­mi­schen H1N1-Impfstoffe bei jun­gen Kin­dern ab 6 Mona­ten und der der­zeit mil­den Ver­läufe in Deutsch­land soll­ten wei­tere Daten zu den Impf­stof­fen abge­war­tet und der wei­tere epi­de­mio­lo­gi­sche Ver­lauf beob­ach­tet wer­den, um eine aus­ge­wo­gene Nutzen-Risiko-Analyse vor­neh­men zu können.”

    Kin­der Schutz Schweinegrippe

    Die Behörde für Sozia­les, Fami­lie, Gesund­heit und Ver­brau­cher­schutz rät zum Schutz von Kin­dern vor der Schwei­ne­grippe zu fol­gen­den sim­plen Hygienemaßnahmen:

    • Regel­mä­ßi­ges Hän­de­wa­schen, vor allem auch vor der Nahrungsaufnahme
    • Ver­mei­dung des Anhus­tens und Annie­sens ande­rer Personen
    • Nicht in die bloße Hand, son­dern in den Ärmel bzw. den Ellen­bo­gen hus­ten oder zu niesen
    • Nut­zung von Ein­mal­ta­schen­tü­chern und sofor­tige Entsorgung
    • Ver­mei­dung der Berüh­run­gen der Augen, der Nase und des Mundes
    • Regel­mä­ßige Raumbelüftung

    Außer­dem kann auch schon bei den Klei­nen das Immun­sys­tem durch gesunde Ernäh­rung mit viel fri­schem Obst und Gemüse sowie mit viel Bewe­gung an fri­scher Luft gestärkt werden.

    Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Schwei­ne­grippe


    Kinderimpfungen

    September 18th, 2009
    Lässt jedes Kinderlachen zu Eis gefrieren und die Tränen kullern: Die Impfspritze.

    Lässt jedes Kin­der­la­chen zu Eis gefrie­ren und die Trä­nen kul­lern: Die Impfspritze.

    Noah hat diese Woche wie­der seine Impfungs-Spritzen bekom­men (Sechsfach-Impfung & Pneu­mo­ko­ken). Das Ganze geschieht in Form von zwei Nadel-Injektionen in je ein Bein. Dem Kind gefällt das natür­lich gar nicht und auch als Eltern kann einem die herz­er­wei­chende Reak­tion des Kin­des schon Mal auf den Magen schlagen.

    Nach der Imp­fung kön­nen ver­schie­dene Neben­wir­kun­gen auf­tre­ten. Die Haupt­sym­ptome sind vor allem die eines grip­pa­len Infek­tes, Müdig­keit, Gelenk­schmer­zen und eine anstei­gende Tem­pe­ra­tur. Dies ist alles ganz nor­mal und kann fast am bes­ten mit viel  Liebe und evtl. einem Ben-u-ron Zäpf­chen zum Fie­ber­sen­ken beho­ben werden.

    Im Fol­gen­den habe ich mir mal die Mühe gemacht und für alle neuen Eltern auf­ge­führt, was Euch impf­tech­nisch so alles erwartet.

    Liste Kin­derimp­fun­gen

    Das Robert-Koch-Institut emp­fiehlt fol­gende Kin­derimp­fun­gen (Stand vom Mai 2009):

    • Mit 2 Mona­ten: je eine Spritze ins linke und ins Rechte Bein
      1. Sechsfach-Impfung (Teta­nus, Diphte­rie, Kin­der­läh­mung, Hämo­phi­lusB, Keuch­hus­ten, Hepa­thi­tis B)
      1. Pneumokokken-Impfung
    • Mit 4 Mona­ten: je eine Spritze ins linke und ins Rechte Bein
      2. Sechsfach-Impfung (Teta­nus, Diphte­rie, Kin­der­läh­mung, Hämo­phi­lusB, Keuch­hus­ten, Hepa­thi­tis B)
      2. Pneumokokken-Impfung
    • Mit 6 Mona­ten: je eine Spritze ins linke und ins Rechte Bein
      3. Sechsfach-Impfung (Teta­nus, Diphte­rie, Kin­der­läh­mung, Hämo­phi­lusB, Keuch­hus­ten, Hepa­thi­tis B)
      3. Pneumokokken-Impfung
    • Mit 11–14 Mona­ten:
      1. Masern-Mumps-Röteln-Windpockenimpfung
      MeningokokkenC-Impfung
      4. Sechsfach-Impfung (Teta­nus, Diphte­rie, Kin­der­läh­mung, Hämo­phi­lusB, Keuch­hus­ten, Hepa­thi­tis B)
      4. Pneumokokken-Impfung
    • Mit 15–23 Mona­ten:
      2. Masern-Mumps-Röteln-Windpockenimpfung
    • Mit 5 Jah­ren:
      Auf­fri­schung Teta­nus, Diphte­rie, Keuchhusten
    • Mit 9–17 Jah­ren:
      Auf­fri­schung Teta­nus, Diphte­rie, Keuch­hus­ten, Kinderlähmung
    • Mäd­chen ab 12 Jah­ren:
      3x HPV-Impfung (Gebährmutter)

    Neben­wir­kung Impf­stoffe Kinderimpfung

    Bei allen Imp­fun­gen kön­nen fol­gen­den Neben­wir­kun­gen auftreten:

    All­ge­mein­sym­ptome

    • All­er­gien
    • All­er­gi­scher Schock
    • Fie­ber
    • Fie­ber­krämpfe
    • Schwä­che
    • Durch­fall
    • Erbre­chen
    • Blut­bild­ver­än­de­rung (Thrombozytopenie)

    Örtli­che Reaktionen

    • Rötung
    • Schwel­lung
    • Schmerz
    • Knöt­chen­bil­dung
    • Infek­tion

    Spe­zi­elle Neben­wir­kun­gen der Impfstoffe

    • Teta­nus:
      Ner­ben­ent­zün­dun­gen, Atem­stö­run­gen (bei unrei­fen Frühgeborenen)
    • Keuch­hus­ten:
      schril­les Schreien, Schock
    • Hämo­phi­lus B:
      schril­les Schreien, Krampf­an­fälle, Nevenentzündungen
    • Hepap­ti­tis B:
      Erhö­hung der Lebernenzyme
    • Masern:
      Impf­krank­heit (Fie­ber, Aus­schlag, Augen­ent­zün­dung), Maser­nein­schluss­kör­peren­ze­pha­li­tis bei schwe­rer Immunschwäche
    • Mumps:
      Impf­krank­heit (Fie­ber, Drü­sen­schwel­lung, Orchi­tis, Pan­krea­tis), Meningitis
    • Röteln:
      Gelenkbeschwerden
    • Wind­po­cken:
      Impf­krank­heit (Fie­ber, Bläs­chen), Über­tra­gung der Impfkrankheit
    • Pneu­mo­kok­ken:
      Hypoton-hyporeponsive Epi­sode (scho­ck­ähn­li­cher Zustand), Atem­stö­run­gen (bei unrei­fen Frühgeborenen)
    • Rota­vi­rus:
      Sym­ptome eines Magen-Darm-Infektes

    Wei­tere Informationen


    Gesichtspflege Baby

    August 21st, 2009
    So ein süßes Gesicht will auch gepflegt werden.

    So ein süßes Gesicht will auch gepflegt werden.

    Für ein schö­nes, akne– und ent­zün­dungs­freies Baby­lä­cheln: Die bes­ten Tipps zur Baby Gesichtspflege.

    Gesichts­pflege Baby

    Wär­men Sie Ihre Hände vor der Gesichts­pflege, behan­deln Sie Rötun­gen ein­fach mit Mut­ter­milch und rei­ni­gen Sie das Gesicht ein­fach mit einem fech­ten Wasch­lap­pen. Eine Feuch­tig­keit­screme braucht Ihr Baby nicht, die ein­zige Creme, die Sie ver­wen­den, sollte das Kind gegen das Wet­ter schüt­zen (Sonne oder Kälte).

    Nase put­zen Baby

    Wenn die Nase Ihres Babys läuft, las­sen Sie es ein­fach ablau­fen und tup­fen sie von aus­sen mit einem Tuch das Sekret von der Haut. Die lau­fende Nase ist ein Selbst­rei­ni­gungs­me­cha­nis­mus Ihres Kin­des. Boh­ren Sie ihrem Kind nicht mit einem Wat­te­stäb­chen in der Nase, da es hier sehr emp­find­lich ist.
    Wenn Ihr Kind schlecht atmen kann und dadurch auch weni­ger trinkt, säu­bern Sie den vor­de­ren Bereich der Nase mit einem zusam­men­ge­roll­ten Papier­ta­schen­tuch oder einem Nasen­sau­ger. Sie kön­nen auch eine Koch­salz­lö­sung (Baby-Nasentropfen) verwenden.

    Ohren put­zen Baby

    Rei­ni­gen Sie die Ohren Ihres Kin­des nicht mit Wat­te­stäb­chen. Sie lau­fen hier Gefahr, das Trom­mel­fell zu ver­let­zen und den Ohren­schmalz nur noch tie­fer ins Ohr zu schie­ben. Aus­ge­tre­te­nen Ohren­schmalz kön­nen Sie mit einem Wat­te­bausch rei­ni­gen, für die Ohr­mu­schel reicht ein feuch­tes Tuch.
    Ver­ges­sen Sie nach dem Baden nicht, die Haut­fal­ten hin­ter den Ohren zu rei­ni­gen und zu trock­nen, diese kön­nen sonst schnell wund werden.

    Augen put­zen Baby

    Ange­trock­nete Trä­nen kön­nen Sie ein­fach mit feuch­tem Mull abtup­fen und dann vom Augen­win­kel hin zur Nasen­spitze abwi­schen. Beim Aus­tre­ten von gel­bem Sekret soll­ten Sie sich nor­ma­ler­weise keine Sor­gen machen und das Ganze nur abwi­schen. Macht das Sekret dem Kind sehr zu schaf­fen (rote Augen, Schmer­zen), kon­sul­tie­ren Sie mit Ihrem Kin­der­arzt. Hier lesen Sie mehr über die Bin­de­haut­ent­zün­dung beim Baby.


    HU-Syndrom Hamburg Altona

    August 14th, 2009

    In Lurup ist ein vier­jäh­ri­ger Junge am hämolytisch-urämische Syn­drom (HUS) gestor­ben, vier wei­tere Kin­der haben sich laut dem Bezirks­amt Altona mit dem gefähr­li­chen EHEC-Keim infi­ziert. Das Gesund­heits­amt Altona führt aus­führ­li­che Unter­su­chun­gen durch und berei­tet sich auf die Bekämp­fung der Keime vor.

    Infek­tion HU-Syndrom

    Die infi­zier­ten Kin­der könn­ten sich nach Infor­ma­tio­nen des Gesund­heits­am­tes Altona in einem Plansch­be­cken beim Spiel­haus Fah­ren­ort oder beim gemein­sa­men Besuch eines Bau­ern­ho­fes mit dem EHEC-Keim ange­steckt haben. An dem Aus­flug, der am 15. Juni statt­fand, hat­ten 19 Kin­der teil­ge­nom­men. Vor die­sem Hin­ter­grund hat das Bezirks­amt alle not­wen­di­gen Maß­nah­men ergrif­fen, um das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Lurup nach­hal­tig ein­zu­däm­men. In die­sem Zusam­men­hang wer­den alle Kin­der und Erzie­he­rin­nen des betrof­fe­nen Kin­der­gar­tens, die Kin­der „des Bauernhofs-Ausflugs“ sowie das Per­so­nal des Spiel­hau­ses unter­sucht. Das Spiel­haus Fah­ren­ort wird bis zur Aus­wer­tung der Unter­su­chungs­er­geb­nisse (zunächst bis Ende nächs­ter Woche) vor­läu­fig geschlossen.

    Krank­heits­ver­lauf HU-Syndrom

    Zum Aus­bruch der Krank­heit kommt es typi­scher­weise nach zwei bis acht Tagen (Inku­ba­ti­ons­zeit). Aller­dings sich auch Fälle mit län­ge­rer Inku­ba­ti­ons­zeit bekannt. Die meis­ten Infek­tio­nen ver­lau­fen pro­blem­los, ein­zig ein vor­über­ge­hen­der Durch­fall kann auf­tre­ten.
    Bei Säug­lin­gen, Klein­kin­dern und Men­schen mit geschwäch­ten Immun­sys­tem kann es jedoch lei­der auch zu dra­ma­ti­schen und lebens­be­droh­li­chen Krank­heits­ver­läu­fen kommen.

    Sym­ptome HU-Syndrom

    Dra­ma­ti­sche Infek­tio­nen kön­nen zu fol­gen­den Sym­pto­men führen:

    • Fie­ber
    • Durch­fall
    • Bauch­schmer­zen
    • Blu­ti­ger Stuhl

    Die Bak­te­rien zer­stö­ren die Darm­zel­len, ihre Gifte grei­fen die Blut­zel­len und die Blut­ge­fäße der Niere, des Magen– Darm-Traktes und manch­mal sogar des Gehirns an.

    Gesund­heits­amt Altona bit­tet um Mithilfe

    Wenn Ihre Kin­der ab Mitte Juli auf dem Spiel­platz Fah­ren­ort waren und Sie als Eltern bei ihren Kin­dern die beschrie­be­nen Sym­ptome bemer­ken, bit­ten das Gesund­heits­amt Sie, sich sofort bei Ihrem Kinder-/Hausarzt vor­zu­stel­len, damit wei­tere Maß­nah­men ein­ge­lei­tet wer­den kön­nen. Für wei­tere Fra­gen steht das Gesund­heits­amt Altona unter der Tele­fon­num­mer 040–428.11–2630 bereit.

    Wei­tere Informationen

    Gesund­heits­amt Altona

    Pres­se­mit­tei­lung HU-Syndrom der Stadt Hamburg


    Gehirnerschütterung Baby

    August 5th, 2009
    Der Taort

    Der Tat­ort

    Es war ein ganz nor­ma­ler Diens­tag­mor­gen. Noah fit, Mama müde. Noah ver­suchte sich wie­der ein­mal an sei­nen Lauf­küns­ten an der Wohn­zim­mer­couch als er plötz­lich mit dem lin­ken Fuß ins Leere trat, fiel und mit dem Kopf auf das Par­kett auf­schlug.
    Er fing direkt an zu schreien wie am Spieß, ein gutes Zei­chen, doch kurz dar­auf übergab er sich, ver­drehte die Augen und wurde war wie weg­ge­tre­ten — es dau­erte eine halbe Stunde bis Whit­ney ihn wie­der wach bekom­men hatte.

    Direkt machte sich Whit­ney auf ins Kran­ken­haus, erst in die Askle­pios Kli­nik Barm­bek (sein Geburts­haus) und anschlie­ßend man­gels Kin­der­sta­tion in die Uni­ver­si­täts­kli­nik Eppen­dorf. Dort blieb Noah mit Whit­ney über Nacht und wurde mit Hirn– und Herz-Ultraschall sowie EKG unter­sucht. Ihm geht es gut, er hat keine Schä­den davongetragen.

    Sym­ptome Gehirn­er­schüt­te­rung Baby

    Eine Gehirn­er­schüt­te­rung kann fol­gende Sym­ptome aufzeigen:

    • kurz­zei­ti­ger Gedächtnisverlust
    • Übel­keit & Erbrechen
    • kurz­zei­tige Bewusstlosigkeit
    • Müdig­keit & Schläfrigkeit
    • Kopf­schmer­zen

    Gehirn­er­schüt­te­rung Baby — Wann zum Arzt?

    Gerade bei Bewusst­lo­sig­keit, Schläf­rig­keit und star­kem Erbre­chen muss das Kind schnell ins Kran­ken­haus. Neben der Gehirn­er­schüt­te­rung droht dann die Gefahr einer inter­nen Kopf­blu­tung mit Schwel­lung und fata­len Nebeneffekten.

    Erste Hilfe Gehirn­er­schüt­te­rung Baby

    Fol­gende Erst­maß­nah­men sind sinn­voll: (Quelle: baby-zeit.de)

    1. Das Kind in einen küh­len und ruhi­gen Raum bringen
    2. Den Ober­kör­per des Kin­des erhöht positionieren
    3. Der Kopf sollte kei­ner zu star­ken Wärme oder Licht­strah­lung aus­ge­setzt sein
    4. Wun­den mit einem Ver­band versorgen
    5. Puls und Atmung des Kin­des prüfen
    6. Das Kind die nächs­ten 6 Stun­den streng beobachten
    7. In der Nacht das Kind mehr­mals wecken, um zu prü­fen, ob es auf eine Anspra­che nor­mal rea­giert (gerade bei Babys sehr wichtig
    8. Wenn das Kind gut ansprech­bar ist, mit Tee oder stil­lem Was­ser versorgen
    9. been­gende Klei­dungs­stü­cke öffnen oder aus­zie­hen und für fri­sche Luft sorgen

    Bindehautentzündung Baby

    Juli 12th, 2009
    Eine Bindehautentzündung ist für das Kind anstrengend und frustrierend.

    Eine Bin­de­haut­ent­zün­dung ist für das Kind anstren­gend und frustrierend.

    Als der kleine Noah sich immer öfter die Augen rieb, dach­ten wir zuerst, er sei ein­fach nur müde. Auch die schwar­zen Ringe unter sei­nen Augen lie­ßen die­sen Rück­schluss zu. Doch als sich Noah Augen dann ein wenig rot färb­ten (Blu­tein­schuss), wuss­ten wir: Er hat sich eine Bin­de­haut­ent­zün­dung geholt. Doch keine Panik: Nach 3–7 Tagen ist im Nor­mal­fall das schlimmste überstanden.

    Was ist eine Bindehautentzündung?

    Die Bin­de­haut­ent­zün­dung wird auch Kon­junk­ti­vi­tis oder Bin­de­haut­ka­tarrh genannt. Sie ist eine Ent­zün­dung der Schleim­haut, die Augen­lied und Aug­ap­fel mit­ein­an­der verbindet.

    Bin­de­haut­ent­zün­dung Babys Symptome

    Das Auge (in unse­rem Fall war es nur das linke) rötet sich, es flie­ßen Trä­nen. Außer­dem kann es zum Aus­schei­den von gel­bem Eiter und zu einem Anschwel­len der Augen­li­der kom­men. Das Kind reibt sich oft die Augen, wird hier emp­find­li­cher als sonst und quängelig.

    Bin­de­haut­ent­zün­dung Babys Ursachen

    Fast ein Drit­tel aller Neu­ge­bo­re­nen hat in den Wochen nach der Geburt eine Bin­de­haut­ent­zün­dung. Ursa­che ist hier ein ver­stopf­ter Trä­nen­ka­nal, der sich aber von selbst öffnet.
    Im spä­te­ren Leben ist ent­we­der ein phy­si­sches Traum (Fall, Schlag o.ä.) oder ein Erre­ger für die Ent­zün­dung ver­ant­wort­lich. Bei dem Erre­ger kann es sich um (Fremd­kör­per, Haare, Krüm­mel etc.) oder mit Infek­tio­nen ver­bun­de­nen Viren han­deln. So geht die Bin­de­haut­ent­zün­dung oft auch mit einer Erkäl­tung ein­her und klingt auch gemein­sam mit die­ser ab.

    Bin­de­haut­ent­zün­dung Baby Behandlung

    In den meis­ten Fäl­len klingt die Ent­zün­dung von alleine nach weni­gen Tagen wie­der ab. Unter­stüt­zen kön­nen Sie den Hei­lungs­pro­zess durch Augen­rei­ni­gung mit Augen­trop­fen. Ver­krus­tun­gen kön­nen mit einem lau­war­men Tuch (ohne Seife) abge­wischt wer­den. Vor­her auf jeden Fall die Hände waschen!

    Bin­de­haut­ent­zün­dung Baby Arzt Hamburg

    Den Kin­der­arzt sollte man dann auf­su­chen wenn das Auge stän­dig ver­tränt ist, die Augen stark ver­klebt, ver­ei­tert oder gerö­tet sind und natür­lich wenn das Kind Schmer­zen hat. Even­tu­ell kann der Arzt dann anti­bio­ti­sche Augen­trop­fen verschreiben.

    Gute Bes­se­rung!

    Wei­tere Informationen


    Sonnenschutz für Babys

    Juli 5th, 2009

     

    Noah genießt eine das kühle Nass

    Noah genießt das kühle Nass

    Wir genie­ßen ein ver­län­ger­tes Wochen­ende bei mei­nen Eltern im son­ni­gen Wöll­stein, Rheinland-Pfalz. Alle freuen sich über 30°C, jede Menge Sonne, ent­spannte Grill­abende und Pool­par­tys. Über sol­che Neben­säch­lich­kei­ten wie UV-Schutz macht man sich da oft­mals keine Gedanken. 

    Für Eltern sieht das Ganze schon anders aus. Gerade für Klein­kin­der ist der aus­rei­chende Son­nen­schutz lebens­wich­tig. Die Fol­gen eines unzu­rei­chen­den Son­nen­schutz rei­chen von Son­nen­brand über Son­nen­stich bis hin zu Dehy­drie­rung und Hautkrebs.

    So viel Sonne ver­trägt Ihr Kind

    Baby­haut ver­fügt nur über einen gerin­gen Eigen­schutz (5–10 Minu­ten) und pro­du­ziert noch kei­nen brau­nen Farb­stoff Mela­nin. Außer­dem brau­chen Babys viel Flüs­sig­keit, kön­nen aber oft noch nicht im Falle einer Über­hit­zung aus­rei­chen Was­ser trin­ken. Des­halb soll­ten Sie aus­gie­bige Spa­zier­gänge in der Mit­tags­zeit vermeiden. 

    So schüt­zen Sie Ihr Kind

    Babys dür­fen ab einem Alter von sechs Mona­ten die Sonne auch direkt genie­ßen. Die Sonne hilft auch bei der Bil­dung des wich­ti­gen Vit­amin D. Der Kopf sollte aller­dings immer im Schat­ten sein, am bes­ten geschützt durch eine Mütze eine ein schat­ten­spen­den­des Ver­deck. Am Strand hilft am bes­ten eine spe­zi­elle Baby-Strandmuschel. Außer­dem soll­ten Sie Ihr Kind natür­lich immer aus­rei­chend eincremen. 



    Erkältung Baby

    Juni 28th, 2009
    Verstopfte Nase, Husten und Probleme beim Atmen: Noah ist erkältet

    Ver­stopfte Nase, Hus­ten und Pro­bleme beim Atmen: Noah ist erkältet

    Herz­er­wei­chen­der Hus­ten, kräch­zen­der Atem, schreck­li­ches Schnar­chen und ein dra­ma­ti­scher Ein­bruch in der Nah­rungs­auf­nahme — Noah hat seine erste Erkäl­tung. Erkäl­tun­gen sind bei Kin­dern ganz nor­mal, stär­ken sogar ihre Abwehr­kräfte und sind nach nur weni­gen Tagen bis Wochen vor­bei. Hier ein Tips wor­auf ihr ach­ten soll­tet, wie ihr Eurem Kind hel­fen könnt und wann ihr unbe­dingt einen Arzt auf­su­chen solltet:

    Sym­ptome Erkäl­tung Baby

    • Die Nasen­schlei­häute sind ange­schwol­len, das Kind bekommt nur nur schwer durch die Nase Luft und das Kind beginnt zu röcheln.
    • Durch die Pro­bleme bei der Nase­n­at­mung fällt auch das Trin­ken schwerer.
    • Im wei­te­ren Ver­lauf der Erkäl­tung läuft wässrig-klares Sekret und bei einer bak­te­ri­el­len Infek­tion grün-gelber Schleim aus der Nase.
    • Ein Druck­ge­fühl in den Ohren oder Ohren­schmer­zen wei­sen auf eine Mit­tel­ohr­ent­zün­dung hin.
    • Die Augen des Kin­des kön­nen gerö­tet, die Lymph­kno­ten am Hals geschwol­len und berüh­rungs­emp­find­lich sein.

    Wann zum Arzt?

    • Babys unter drei Mona­ten müs­sen sofort zum Arzt gebracht werden.

      Bei Babys über drei Mona­ten sollte man bei fol­gen­den Sym­pto­men  zum Arzt gehen

    • Wenn die Erkäl­tung län­ger als fünf Tage anhält.
    • Wenn das Fie­ber über 39 Grad steigt.
    • Wenn das Kind Ohren­schmer­zen oder Atem­pro­bleme hat.
    • Wenn das Kin keucht, dau­ernd hus­tet oder ihm dicker, grü­ner Schleim aus der Nase tropft.
    • Wenn beim Ein­at­men die Haut auf der Brust zwi­schen die Rip­pen ein­ge­zo­gen wird sollte man direkt ins Kran­ken­haus fah­ren, da ein Anzei­chen einer Bron­chi­tis ist.

    Behand­lung Erkäl­tung Baby

    Viel kann man lei­der nicht tun, um die Erkäl­tung beim Baby zu behan­deln. Wich­tig sind aus­gie­bi­ges Trin­ken und viel Schlaf.
    Die ver­stopfte Nase kann fol­gen­der­ma­ßen behan­delt werden:

    • Kopf­kis­sen im Bett mit einem Hand­tuch anheben
    • lau­fende Nase abwi­schen und mit Cremes (bspw. Bepan­then) pflegen
    • Nasen­sau­ger (Preis­ver­gleich bei ciao.de)
    • Koch­salz­lö­sung als Nasen­trop­fen (Apo­the­ken in Ham­burg)
    • Ist eine ver­stopfte Nase das ein­zige Sym­ptom, sollte man nach Fremd­kör­pern Aus­schau hal­ten, die sich das Kind in die Nase gesteckt haben könnte.