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    Sicherheit Spielplatz Checkliste

    Oktober 10th, 2009
    Noah auf seinem Lieblingsspielplatz

    Noah auf sei­nem Lieblingsspielplatz

    Ein Trip zum Spiel­platz ist gerade für kleine Kin­der ein ech­tes Aben­teuer. Damit es es nicht aus Sicher­heits­grün­den zum Aben­teuer mit Risi­ken wird, soll­ten Sie vor dem ers­ten Besuch die Sicher­heit des Spiel­plat­zes über­prü­fen. Anhand der fol­gen­den Check­liste kön­nen Sie die größ­ten Risi­ko­fak­to­ren ausschließen.

    • Absper­run­gen: Ver­hin­dern Zäune, Dreh­kreuze, Bar­rie­ren, Durch­lauf­si­che­run­gen und selbst schlie­ßende Tore den Zugang zu ver­kehrs­rei­chen Straßen?
    • Not­ruf­num­mer: Gibt es ein Hin­weis­schild mit Notrufnummern?
    • Zaun: Sind die Zau­nen­den frei von schar­fen Kan­ten und spit­zen Gefahren?
    • Zaun­höhe: Sie sollte min­des­tens einen Meter und im Ball­spiel­be­reich vier Meter betragen.
    • Klet­ter­zaun: Lädt der Zaun zum Klet­tern ein?
    • Rasen: Sieht der Rasen gepflegt aus?
    • Hygiene: Prü­fen Sie Sand und Kies auf Ver­un­rei­ni­gun­gen wie bspw. Hundekot.
    • Schim­mel: Fin­den Sie Zei­chen von Fäul­niss am Holz­bo­den des Plat­zes oder der Spielgeräte?
    • Stol­per­fal­len: Gibt es auf den Holz­bö­den Kan­ten, über die Ihr Kind stol­pern könnte?
    • Sitz­ge­le­gen­hei­ten: Sind Stühle und Bänke fest mit Boden und Leh­nen ver­schraubt und wackeln nicht?
    • Abfall: Wer­den die Müll­ei­mer regel­mä­ßig geleert?
    • Sicher­heits­ab­zei­chen: Fin­den Sie auf allen Gerä­ten das GS-Prüfzeichen?
    • Rost: Haben alle Metall­ge­räte einen rost­freien Anstrich?
    • Sta­bi­li­tät: Sind alle Teile der Holz­ge­räte fest mit­ein­an­der verschraubt?
    • Gefähr­li­che Enden: Ragen aus den Gerä­ten Schrauben-, Nagel– oder Gewin­de­köpfe hervor?
    • Fau­les Holz: Ist das Holz frei von Fäulniszeichen?
    • Kunst­stoff: Sind die Kunsstoff­schich­ten auf den Gerä­ten verschlissen?
    • Seile: Sind die Seil­ver­bin­dun­gen sicher, fest und sauber?
    • Ket­ten: Sind die Ket­ten­glie­der am Sitz einer Schau­kel in gutem Zustand?
    • Rut­schen:
      • Sind keine Spal­ten vor­han­den? (Jacken und Kor­deln kön­nen sich hier ver­fan­gen und Ihr Kind strangulieren)
      • Kön­nen auch unter dem Gewicht Ihres Kinds keine Spal­ten entstehen?
      • Ist das Rut­sche­n­ende zu hoch über dem Boden (maxi­mal 35 cm sind zulässig)?
    • Wip­pen: Gibt es eine aus­rei­chende Wip­pen­dämp­fung, die die Wippe vor dem har­ten Auf­schla­gen auf dem Boden bremst?
    • Seil­bahn: Sind Sitz und Seil unbeschädigt?

    Quelle: Jür­gen Brück: Kin­der­si­cher­heit. Gefah­ren erken­nen, Gefah­ren ver­mei­den

    Wei­tere Links

    Spiel­plätze in Hamburg


    Das geht ja mal gar nicht

    Februar 11th, 2009

    Ganz ehr­lich Max, ich hätte mich ver­ges­sen. An einem schlech­ten Tag hätte ich die Dame direkt da rein gesteckt, wo sich Noah vor­her befand. An einem guten Tag hätte ich sie gefragt, wie sie es fände von einem frem­den ein­fach ange­fasst zu wer­den. Lei­der den­ken viele Frauen, dass jedes Baby frei­ge­ge­ben wurde zum anfas­sen. Das ist das aller Letzte. Es ist abso­lut respekt­los. Du kannst in so einem Moment ein­fach nur ganz klar Deine Mei­nung sagen. Ich möchte nicht das sie mein Kind anfas­sen!!! BASTA! Kei­ner hat das Recht unge­fragt so etwas zu tun. Den­noch sollte man etwas vor­sich­tig mit sol­chen Situa­tio­nen umge­hen. Es gibt z.B. ältere Damen die ein­fach nur glück­lich sind, wenn sie ein Baby sehen und dann kann es schon mal vor­kom­men, dass sie unge­fragt Dein Kind betät­scheln. Ich finde, man muss so etwas von der Per­son und von der Situa­tion abhän­gig machen. Ich kann aber ver­ste­hen wie scho­ckiert Du warst. Armer Noah. Ich hoffe, er hat kei­nen zu gro­ßen Schreck bekom­men. Tja, da kann man schon was als Papa erleben.


    M.I.L.P.s

    Februar 9th, 2009
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    Nicht immer ist Noah so happy mit den Wickel­ge­le­gen­hei­ten vor Ort.

    Heute muss ich mal rich­tig Dampf ablas­sen. Wir waren mit Noah am Wochen­ende unter­wegs, waren mit ihm Essen und er hat Whit­ney mit zum Eis­lauf­trai­ning beglei­tet, wo ich auf ihn auf­ge­passt habe.
    Da Noah ein echt ruhi­ges Kind und vor allem nach Auto­fahr­ten total ent­spannt ist, sind sol­che Trips gene­rell stress­frei. Ein Pro­blem ent­steht eigent­lich immer nur wenn etwas in die Hose geht. Inso­fern ein Wick­leraum vor­han­den ist, alles kein Pro­blem, aber was mir am Sams­tag Abend in den Räum­lich­kei­ten der Eis­lauf­bahn Wall­an­la­gen wider­fah­ren ist, ließ mich vor Wut fast überkochen.

    M.I.L.P.s — Mothers I’ld like to punch

    Ich saß also mit Noah im Café an der Eis­bahn, er machte sein Geschäft und ich mich auf die Suche nach dem Wickel­raum. Fehl­an­zeige. Die nette Bedie­nung ver­wies mich auf den Sani­täts­raum, der aller­dings abge­schlos­sen war, wor­auf­hin ich mich mit Noah in die Män­ner­um­kleide zurück­zog. Dort erwar­te­ten mich fünf schnat­ter­tende Wei­ber, was die dort in der MÄN­NER­um­kleide gemacht haben bleibt mir bis heute ein Rät­sel. Selbst­ver­ständ­lich fin­gen sie alle direkt an, meine Wickel­künste zu kom­men­tie­ren und selbst­ver­ständ­lich ging alles schief was schief­ge­hen konnte.
    Aus Man­gel an einem Wickel­tisch (warum auch — Eis­lau­fen ist ja auch eher nix für Fami­lien…) musste ich mit einem Holz­tisch mit­ten in der Kabine vor­lieb neh­men. Wäh­rend dem Wech­sel­vor­gang von alter zu neuer Win­del nutzte Noah seine gewon­nene Frei­heit und pin­kelte und schiss was Darm und Blase her­ga­ben.
    Die fünf Damen fan­dens rich­tig klasse, hat­ten sie ja nun noch mehr zu kom­men­tie­ren. Und dann geschah das Unfass­bare. Nach­dem ich Noah eini­ger­ma­ßen ver­sorgt hatte und er auf dem Rücken auf sei­ner noch etwas nas­sen Wickel­un­ter­lage lag, drehte ich mich kurz um (Hand am Kind damit er nicht run­ter­fällt) um die Win­del gekonnt in den Abfall zu wer­fen. In dem Moment schnappt sich doch tat­säch­lich eine die­ser M.I.L.P.s mei­nen Sohn und dreht ihn mit den Wor­ten “Oh, warum weint er denn?” auf den Bauch. Kopf voran in seine eigene Urin­la­che. Ich war baff. So baff dass ich ehr­lich gesagt nicht rea­gie­ren konnte als die Super-Nanny-Kandidatin sich MEINEN SOHN schnappte und auf den Arm nahm! MEINEN SOHN!

    Die Worte, die ich ihr dar­auf hin an den Kopf warf, kann ich hier nicht schrei­ben — falls Deine Toch­ter mit­liest, Regine.

    Aber, meine Frage: Was mache ich in sol­chen Situa­tio­nen? Wie gehe ich als jun­ger Vater mit so etwas um? Und sag bitte nicht, dass ich mei­nem Instinkt fol­gen soll, denn das wäre für die blonde M.I.L.P. nicht gut aus­ge­gan­gen und Noah hätte von sei­nem Vater einige böse Wör­ter und noch bösere Aktio­nen ler­nen können.