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    Schweinegrippe Schule

    Sorgt die Schweinegrippe für leere Klassenzimmer? (Foto: Manfred Jahreis, pixelio.de)

    Die Behörde für Sozia­les, Fami­lie, Gesund­heit und Ver­brau­cher­schutz Ham­burg rät: “Wer erkrankt ist gehört nicht in die Schule, weder Schü­ler, noch Leh­rer. Wegen der vie­len Kon­takte in Gemeinschaftsein-richtungen spie­len gerade Kin­der und Jugend­li­che­für die Wei­ter­ver­brei­tung einer Virus­grippe (In-fluenza) eine bedeu­tende Rolle. Infek­tio­nen, diez.B. in der Schule erwor­ben wer­den, kön­nen zu Hause auf Fami­li­en­mit­glie­der und in der Folge wie-derum auf andere Gemein­schafts­ein­rich­tung über-tragen wer­den.“
    Kin­der mit einem Fie­ber von über 38°C, Hus­ten plötz­lich anstei­gen­dem Krank­heits­ge­fühl sol­len nicht in die Schule geschickt, son­dern zum Haus– oder Kin­der­arzt gebracht wer­den. Damit der Arzt ent­spre­chende Quarantäne-Vorkehrungen tref­fen kann, muss er aller­dings auf jeden Fall vor­her tele­fo­nisch infor­miert werden.

    In unse­rer Klasse hat ein Kind die Schweinegrippe

    Die Anste­ckung mit der Schwei­ne­grippe durch den all­täg­li­chen Kon­takt unter Schü­lern ist unwahr­schein­lich, aber nicht unmög­lich. Des­halb sollte in den fol­gen­den 10 Tagen dar­auf geach­tet wer­den, ob beim Kind ein Fie­ber (38°C und höher) und Hus­ten mit plötz­li­chem Krank­heits­be­ginn auf­tre­ten. Nur dann kann die Schule nicht mehr besucht werden.

    Mein Kind hat den Ver­dacht auf Schweinegrippe

    Außer zum Arzt­be­such darf das Kind das Haus nicht ver­las­sen und sollte auch keine Besu­che emp­fan­gen. Bis fest­steht, ob es sich tat­säch­lich mit dem neuen Grip­pe­vi­rus ange­steckt hat oder nicht, ist es wei­ter­hin wich­tig, das pri­vate Umfeld (Eltern, Geschwis­ter, Freunde oder andere Per­so­nen vor einer mög­li­chen Anste­ckung zu schützen).

    Dazu sollte das Kind:

    • mehr­mals täg­lich Hände waschen mit Seife für min­des­tens 20–30 Sekunden.

    • auf Kör­per­kon­takte wie Umar­men, Küs­sen, Hän­de­schüt­teln usw. verzichten.

    • beim Hus­ten und Nie­sen von ande­ren Per­so­nen Abstand hal­ten und am bes­ten ein Papiertaschen-tuch vor den Mund hal­ten, das anschlie­ßend in den Abfall ent­sorgt wird. Anschlie­ßend soll­ten mög­lichst die Hände gewa­schen wer­den. Wenn kein Papier­ta­schen­tuch zur Ver­fü­gung steht, sollte in den Ärmel gehus­tet und geniest wer­den (nicht in die Hand).

    • nicht das Besteck, Trink­ge­fäße oder Geschirr mit ande­ren teilen.

    • mög­lichst Abstand zu ande­ren Per­so­nen / Fami­li­en­mit­glie­dern hal­ten. Wenn räum­lich mög­lich: Schla­fen und Auf­ent­halt in räum­li­cher Tren­nung zu Nicht-Erkrankten.

    • geschlos­sene Räume 3–4 Mal täg­lich für jeweils 10 Minu­ten lüf­ten, um die Zahl der Viren in der Luft zu reduzieren.

    Ins­be­son­dere müs­sen Babys, Klein­kin­der, Schwan­gere und Per­so­nen mit chro­ni­schen Krank­hei­ten (z.B. Asthma) vor einer Anste­ckung geschützt werden.

    Wei­tere Informationen

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