Random Post: Das perfekte Bäuerchen
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    Gedächtnis Kinder

    Insekteninfektion im Hause Zänker

    Manch­mal ist es viel­leicht auch ganz gut, wenn sich Noah nicht an alles erinnert…

    Das erste Lachen, die ers­ten Schritte, das erste Weih­nach­ten sind für alle Eltern unver­gess­li­che Erleb­nisse. Dem Kind wird all dies aller­dings nicht im Gedächt­nis blei­ben. So wach und auf­merk­sam das Kind auch ist, so bewe­gend und wich­tig die Momente auch sind — an die ers­ten drei Jahre sei­nes Lebens wird sich Ihr klei­ner Schatz spä­ter nicht erin­nern kön­nen. Damit das Lang­zeit­ge­dächt­nis akti­viert und Erin­ne­rung blei­bend gespei­chert wer­den, müs­sen näm­lich die fol­gen­den drei Fak­to­ren eintreten.

    Fak­to­ren Gedächt­nis Kinder

    1. Spra­che
      Das auto­bio­gra­phi­sche Gedächt­nis, das für die Spei­che­rung per­sön­li­cher Erleb­nisse zustän­dig ist, funk­tio­niert erst wenn wir unsere Mut­ter­spra­che nahezu beher­schen. Erleb­nisse, die das Kind noch mit Wor­ten beschrei­ben kann, kön­nen spä­ter im Gedächt­nis nicht kor­rekt zuge­ord­net und auf­ge­fun­den werden.
    2. Hir­n­ent­wick­lung
      Die opti­ma­len Bedin­gun­gen zur Abspei­che­rung von Erin­ne­run­gen erreicht das Kind erst in der Puber­tät.
      In den ers­ten Mona­ten erin­nern sich Babys nur an Dinge, die fast reflex­haft ablau­fen, wie bei­spiels­weise das Sau­gen an der Brust um satt zu wer­den. Anschlie­ßend kommt die Erin­ne­rung an den Geruch der Mut­ter hinzu.
      Spä­ter erin­nert sich das Kind dann an häu­fig gese­hene Per­so­nen (wie bspw. die Groß­el­tern) oder an die heiße Herd­platte.
      Erst ab drei Jah­ren funk­tio­niert das auto­bio­gra­phi­sche Gedächts­nis zur Spei­che­rung per­sön­li­cher Erlebnisse.
    3. Ich-Entwicklung
      Mit zwei bis drei Jah­ren fängt das Kind an, zu ver­ste­hen dass es ein eigen­stän­di­ges Leben führt und lernt über die Zusam­men­hänge in sei­ner Welt, über Ges­tern, Heute und Mor­gen. Erst wenn Erleb­nisse in die­sen Kon­text ein­ge­ord­net wer­den kön­nen, kön­nen sie auch spä­ter als Erin­ne­run­gen abge­ru­fen werden.

    Erin­ne­run­gen för­dern Kinder

    Sie kön­nen Ihrem Kind nicht bei­brin­gen, an was es sich erin­nern soll und an was nicht. Mit ein paar Tricks kön­nen Sie aber die Chan­cen erhö­hen, dass sich Ihr Kind spä­ter an eine Situa­tion erinnert.

    1. Lieblings-Erinnerungen
      Gehen Sie auf die Wün­sche und Vor­lie­ben Ihres Kin­des ein — und das so oft wie mög­lich. Wenn Kind das Schwimm­bad liebt, gehen Sie so oft wie irgend­wie mög­lich schwim­men. Liebt Ihr Kind die Schau­kel auf dem Spiel­platz? Dann machen Sie einen Besuch dort zur häu­fi­gen Rou­tine. Damit erhö­hen Sie die Chance, dass sich Ihr Kind sich spä­ter an diese Erleb­nisse erinnert.
    2. Wie­der­ho­lun­gen
      Auch wenn es Ihre Ner­ven stark bean­sprucht — wie­der­ho­len Sie die Lieb­lings­spiele, Lieb­lings­lie­der und Lieb­lings­ge­schich­ten ihres Kin­des so oft sie nur kön­nen. Häu­fig wie­der­holte Erleb­nisse wer­den zu ver­trau­ten Erleb­nis­sen und somit leich­ter im Gehirn abge­spei­chert als Momentaufnahmen.
    3. Den Tag Revue pas­sie­ren las­sen
      Machen Sie ein Gespräch über den Tag zum Teil des Gute-Nacht-Rituals. Was war schön, was war schade? Das macht Ihrem Kind die Ereig­nisse noch ein Mal bewusst und lässt das Hirn die Situa­tio­nen aus– und bewer­ten. Somit blei­ben die Erleb­nisse eher hän­gen und wer­den im Schlaf wei­ter verinnerlicht.
    4. Bewegte Erin­ne­run­gen
      Ein Spa­zier­gang oder eine Rad­tour sorgt nicht nur für viele Erleb­nisse, son­dern kann auch Glücks­hor­mone aus­schüt­ten. Dank ihnen wer­den die Situa­tio­nen noch inten­si­ver erlebt und blei­ben so leich­ter im Gedächt­nis haften.

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