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    & Verbrühungen">Verbrennungen & Verbrühungen

    Oktober 25th, 2009
    Im Haushalt lauern viele Gefahrenquellen. (Foto: das-sichere-haus.de)

    Im Haus­halt lau­ern viele Gefah­ren­quel­len. (Foto: das-sichere-haus.de)

    Nach offe­nen Wun­den sind Ver­bren­nun­gen und Ver­brü­hun­gen die häu­figste Ver­let­zung bei Kin­dern unter sechs Jah­ren. Die Gefah­ren lau­ern über­all. Schon der heiße Inhalt einer ein­zi­gen Tasse Tee oder Kaf­fee kann bis zu 30 Pro­zent der Haut eines Klein­kin­des ver­brü­hen. Nach nur drei­ßig Sekun­den einer Tem­pe­ra­tur­ein­wir­kung von 54 Grad Cel­sius ent­ste­hen die Brand­bla­sen. Die häu­figs­ten Ver­bren­nungs­stel­len sind das Gesicht, der Hals, die Brust und die Unter­arme. Die Behand­lung der Ver­let­zung ist auf­wän­dig, schmerz­haft und lang­wie­rig, oft blei­ben lebens­lange Nar­ben zurück. Ver­ban­nen Sie des­halb so viele der fol­gen­den Gefah­ren­quel­len wie irgend­wie mög­lich aus Ihrem Haushalt!

    Gefah­ren­quel­len für Ver­bren­nun­gen Ver­brü­hun­gen

    • Her­ab­hän­gende Tisch­de­cken
      Neu­gie­rige Klein­kin­der, die wis­sen wol­len, was auf dem Tisch steht, zie­hen sich an der Decke hoch. Die Decke wird dabei her­un­ter­ge­ris­sen und mit ihr oft Tas­sen und Kan­nen mit hei­ßen Flüs­sig­kei­ten, die sich über die Kin­der ergie­ßen. Wenn Sie nicht auf Tisch­de­cken ver­zich­ten wol­len, sor­gen dafür, nie heiße Gefäße unbe­auf­sich­tigt zu lassen.
    • Gefäße mit hei­ßen Flüs­sig­kei­ten
      Stel­len Sie Tas­sen, Becher, Sup­pen­tel­ler, Sup­pen­töpfe, Inha­lier­ge­räte etc. so auf Anrichte oder Tische, dass kleine Kin­der sie nicht errei­chen können.
    • Elek­tro­was­ser­ko­chern und Kaf­fee­ma­schi­nen
      Ver­le­gen Sie die Kabel im hin­te­ren Bereich der Arbeits­flä­che und las­sen Sie sie nicht herunterhängen.
    • Herd
      Nut­zen Sie ein Herd­schutz­git­ter um die hei­ßen Flä­chen abzuschirmen.
    • Töp­fen und Pfan­nen
      Dre­hen Sie die Griffe zur Wand.
    • Gefäße mit hei­ßen Flüs­sig­kei­ten
      Tra­gen Sie diese nicht durch die Wohung, wenn kleine Kin­der herumtollen.
    • Bade­was­ser
      Das Was­ser sollte maxi­mal 37 Grad Cel­sius warm sein. Prü­fen Sie die Tem­pe­ra­tur vor jedem Bad. Las­sen Sie Ihr Kind beim Baden nicht unbe­auf­sich­tigt, damit es den Heiß­was­ser­hahn nicht allein betätigt.
    • Wärm­fla­schen
      Fül­len Sie diese nicht mit Flüs­sig­kei­ten über 50 Grad Celsius.

    Erste Hilfe Klein­kin­der Ver­bren­nun­gen und Verbrühungen

    Ver­brannte oder ver­brühte Kör­per­teile soll­ten min­des­tens 15 Minu­ten mit Was­ser gekühlt wer­den, bis der Schmerz nach­lässt. Das Was­ser sollte zwi­schen 15 und 30 Grad warm sein. Käl­te­res Was­ser oder Eis­wür­fel schä­di­gen das Haut­ge­webe noch mehr. Nach dem Küh­len sollte die Wunde ste­ril abge­deckt wer­den, da Brand­wun­den sich leicht ent­zün­den kön­nen. Zum Abde­cken eig­nen sich mit einer Metall­schicht bedampfte Kom­pres­sen, da sie weni­ger mit der Wunde ver­kle­ben. Anschlie­ßend bege­ben Sie sich direkt ins Krankenhaus.

    Wei­tere Informationen


    Schadstoffe in Trikots

    Oktober 25th, 2009
    In den Trikots einiger Bundesligaclubs verstecken sich gefährliche Weichmacher Foto: I.Friedrich (pixelio.de)

    In den Kin­der­tri­kots eini­ger Bun­des­li­ga­clubs ver­ste­cken sich gefähr­li­che Weich­ma­cher Foto: I.Friedrich (pixelio.de)

    In Ihrer aktu­el­len Aus­gabe ver­teilt Stif­tung Waren­test rote Kar­ten für den FSV Mainz 05 und Ein­tracht Frank­furt. Grund: Die Kin­der­tri­kots der Ver­eine ent­hal­ten gefähr­li­che Phtha­late, soge­nannte Weich­ma­cher. Diese kön­nen wie Hor­mone wir­ken und Unfrucht­bar­keit, Über­ge­wicht und Dia­be­tes ver­ur­sa­chen und sind für Kin­der­spiel­zeuge in der Euro­päi­schen Union ver­bo­ten. Laut einem Bericht von bild.de haben die bei­den Ver­eine den Ver­kauf der Tri­kots bereits gestoppt.
    Am bes­ten schnit­ten beim Test die Tri­kots des Ham­bur­ger SV, des VfL Wolfs­burg, des FC Bay­ern Mün­chen und der deut­schen Natio­nal­mann­schaft ab

    Test­er­geb­nisse Fußball-Kindertrikots (Quelle: bild.de)

    1. FC Bay­ern Mün­chen
      Preis: 67,50 Euro
      Her­stel­ler: adi­dasMa­te­rial: 100% Poly­es­ter
      Halt­bar­keit: Sehr gut
      Pass­form: Sehr gut
      Schad­stoffe: Gut
      Qua­li­täts­ur­teil: Gut
    2. VfL Wolfs­burg
      Preis: 68 Euro
      Her­stel­ler: adi­das
      Mate­rial: 100% Poly­es­ter
      Halt­bar­keit: Sehr gut
      Pass­form: Sehr gut
      Schad­stoffe: Gut
      Qua­li­täts­ur­teil: Gut
    3. Ham­bur­ger SV
      Preis: 70 Euro
      Her­stel­ler: adi­das
      Mate­rial: 100% Poly­es­ter
      Halt­bar­keit: Sehr gut
      Pass­form: Sehr gut
      Schad­stoffe: Befrie­di­gend
      Qua­li­täts­ur­teil: Gut
    4. VfL Bochum
      Preis: 55 Euro
      Her­stel­ler: Do you foot­ball
      Mate­rial: 100% Poly­es­ter
      Halt­bar­keit: Befrie­di­gend
      Pass­form: Sehr gut
      Schad­stoffe: Befrie­di­gend
      Qua­li­täts­ur­teil: Befriedigend
    5. SC Frei­burg
      Preis: 69 Euro
      Her­stel­ler: Nike
      Mate­rial: 100% Poly­es­ter
      Halt­bar­keit: Aus­rei­chend
      Pass­form: Sehr Gut
      Schad­stoffe: Sehr gut
      Qua­li­täts­ur­teil: Ausreichend

    6. FSV Mainz 05
      Preis: 79,50 Euro
      Her­stel­ler: Nike
      Mate­rial: 100% Poly­es­ter
      Halt­bar­keit: Gut
      Pass­form: Gut
      Schad­stoffe: Man­gel­haft
      Qua­li­täts­ur­teil: Mangelhaft
    7. Ein­tracht Frank­furt
      Preis: 60 Euro
      Her­stel­ler: Jako
      Mate­rial: 100% Poly­es­ter
      Halt­bar­keit: Gut
      Pass­form: Gut
      Schad­stoffe: Man­gel­haft
      Qua­li­täts­ur­teil: Mangelhaft
    • Deut­sche Natio­nal­mann­schaft
      Preis: 65 Euro
      Her­stel­ler: adi­das
      Mate­rial: 100% Poly­es­ter
      Halt­bar­keit: Gut
      Pass­form: Sehr gut
      Schad­stoffe: Gut
      Qua­li­täts­ur­teil: Gut

    Wei­tere Infor­ma­tio­nen


    Eltern-Kind-Zentrum Hamburg

    Oktober 17th, 2009
    (Bild: Carin Araujo)

    (Bild: Carin Araujo)

    Eine abso­lut sinn­volle und lobens­werte Ham­bur­ger Ein­rich­tung: Die Eltern-Kind-Zentren sind Treff­punkte für Fami­lien mit Kin­dern unter drei Jah­ren, wo Eltern ohne weite Wege Förder-, Bil­dungs– und Bera­tungs­an­ge­bote nut­zen und Hil­fe­stel­lung in Erzie­hungs­fra­gen erhalten.

    Leis­tun­gen Eltern-Kind-Zentrum Hamburg

    Fol­gende Ange­bot kön­nen in den Zen­tren wahr­ge­nom­men werden:

    • Eltern-Kind Club
      Drei Mal pro Woche kön­nen sich Eltern von Klein­kin­dern mit ande­ren Eltern hier tref­fen und bei einem war­men Mit­tag­es­sen austauschen.
    • Spiel– und Lern­stun­den für Kin­der
      Zwei Mal in der Woche bie­ten Erzie­he­rin­nen ein zwei­stän­di­ges Pro­gramm für die Kin­der. Ent­wick­lungs– und sprach­an­re­gende Akti­vi­tä­ten (Sin­gen, Tan­zen, Fin­ger– und Bewe­gungs­spiele, Bil­der­buch­be­trach­tung, Malen, Bas­teln etc.) ste­hen hier im Vordergrund.
    • Eltern-Kind Grup­pen
      Hier erhal­ten Eltern prak­ti­sche Anre­gun­gen für die För­de­run­gen ihrer Kin­der. Hier gibt es bspw. Tipps und Rat­schläge zu den The­men Baby­mas­sage, gemein­sa­mes Spie­len mit Kin­dern, Bil­der­buch­be­trach­tung und beson­ders geeig­ne­tes Spielzeug.
    • Elternbildungs-, Infor­ma­ti­ons– und Bera­tungs­an­ge­bote
      In Zusam­men­ar­beit mit Eltern­schu­len, Erzie­hungs­be­ra­tungs­stel­len, Fami­li­en­heb­am­men und ande­ren Fach­leu­ten aus der Fami­lien– und Gesund­heits­för­de­rung wer­den Kurse und Ver­an­stal­tun­gen zu spe­zi­el­len The­men – zum Bei­spiel zu Erzie­hungs­fra­gen, zur Gesund­heits­för­de­rung oder zur Gestal­tung des Fami­li­en­all­tags – durch­ge­führt und Bera­tun­gen für ein­zelne Fami­lien angeboten.

    Wei­tere Informationen


    U6 und U7 Erinnerungen">U6 und U7 Erinnerungen

    Oktober 17th, 2009
    Die Stadt Hamburg erinnert Eltern an den U6 & U7 Termin beim Kinderarzt. (Foto: Marcel Hol / sxc.hu)

    Die Stadt Ham­burg erin­nert Eltern an den U6 & U7 Ter­min beim Kin­der­arzt. (Foto: Mar­cel Hol / sxc.hu)

    Im 10. und im 12. Lebens­mo­nat kön­nen junge Eltern ab jetzt Post von der Behörde für Sozia­les, Fami­lie, Gesund­heit und Ver­brau­cher­schutz erwar­ten. In dem Schrei­ben will die Behörde an die anste­hende U6 bzw. U7 Unter­su­chung erin­nern.  Hier­mit soll eine bes­sere Nut­zung der Früh­er­ken­nungs­un­ter­su­chun­gen für Kin­der erreicht wer­den. Durch die Unter­su­chun­gen kön­nen früh­zei­tig Krank­hei­ten und eine Gefähr­dung der nor­ma­len, alter­s­ent­spre­chen­den kör­per­li­chen und geis­ti­gen Ent­wick­lung von Kin­dern ent­deckt wer­den. Ein wei­te­res Ziel ist die Auf­de­ckung mög­li­cher Kin­der­schutz­fälle durch den Kinderarzt.

    Wir wol­len, dass Kin­der in Ham­burg gesund auf­wach­sen und die Hil­fen erhal­ten, die sie dazu benö­ti­gen“, so Gesund­heits– und Fami­li­en­se­na­tor Diet­rich Wer­sich. „Die Teil­nah­mera­ten an den U-Untersuchungen sind bereits recht hoch. Durch den Modell­ver­such wol­len wir nun pro­bie­ren, ob wir neben ande­ren vor­han­de­nen Ansät­zen, durch die­ses struk­tu­rierte Ein­la­dungs– und Mel­de­we­sen die Raten noch erhö­hen kön­nen und dar­über hin­aus even­tu­elle Ver­nach­läs­si­gungs­fälle ent­de­cken, die bis­lang unent­deckt waren. Gemein­sam mit den Bezir­ken könn­ten wir dann ein­grei­fen und den Fami­lien not­wen­dige Hil­fen zukom­men lassen.“

    Im Rah­men des zwei­jäh­ri­gen Modell­ver­suchs sol­len die Sor­ge­be­rech­tig­ten von circa 33.000 Kin­dern in Ham­burg durch Anschrei­ben einer zen­tra­len Stelle zu den Kin­der­früh­er­ken­nungs­un­ter­su­chun­gen U6 und U7 jähr­lich an die Teil­nahme erin­nert wer­den. Das Ein­woh­ner­mel­de­re­gis­ter mel­det hier­für die für das Erin­ne­rungs– und Mel­de­we­sen not­wen­di­gen Daten aller Kin­der im Alter vom ach­ten bis zum acht­und­zwan­zigs­ten Monat an die zen­trale Stelle. Diese ver­schickt ein Erin­ne­rungs­schrei­ben mit einer Karte an die Per­so­nen­sor­ge­be­rech­tig­ten. Die Karte soll dem der Ärztin/ dem Arzt vor­ge­legt und durch sie/ ihn nach der Unter­su­chung abge­zeich­net an die Zen­trale Stelle zurück geschickt werden.

    Sollte keine Rück­mel­dung erfol­gen, so wer­den die Sor­ge­be­rech­tig­ten erneut ange­schrie­ben. Bleibt der Besuch beim Arzt wei­ter­hin aus, wird das zustän­dige bezirk­li­che Gesund­heits­amt ein­ge­schal­tet. Von dort erfolgt eine Ein­la­dung zu einem per­sön­li­chen Gespräch, bei dem die Sor­ge­be­rech­tig­ten erneut über das kos­ten­lose Ange­bot zur Früh­er­ken­nung von Krank­hei­ten bei ihrem Kind infor­miert und über den hohen Stel­len­wert auf­ge­klärt wer­den, den die Unter­su­chung für ein gesun­des Auf­wach­sen hat. Bei Bedarf wer­den die Eltern auch dabei unter­stützt ihrem Kind die Teil­nahme an die­ser Unter­su­chung zu ermöglichen.

    Wei­tere Informationen


    Kinderspielzeug prüfen

    Oktober 11th, 2009

    Bester Buddy oder Gefahr für Ihr Kind? Machen Sie den Test!

    Bes­ter Buddy oder Gefahr für Ihr Kind? Machen Sie den Test! (Bild: Valen­tina Jori / sxc.hu)

    Die immer häu­fi­ge­ren Rück­rufe und Gefah­ren­mel­dun­gen kön­nen Eltern beim Spiel­zeugangst ganz schön Angst machen. Diese Check­liste kann Ihnen nicht nur ein bes­se­res Gefühl beim Ein­kauf geben, son­dern auch Ihr Kind vor schad­stoff­hal­ti­gen oder gefähr­li­chen Spiel­zeu­gen schützen.

    Check­liste Sicher­heit Spielzeug

    • Geruch & Gefühl
      Ver­trauen Sie Ihren Sin­nen. Spiel­zeug, das nach Che­mie riecht oder sich kleb­rig anfühlt, ist wohl eher nicht gut für Ihr Kind.
    • Her­kunft des Her­stel­lers
      Kau­fen Sie kein Spiel­zeug, auf dem die Anga­ben über Ursprungs­land oder Her­stel­ler­land fehlen.
    • GS-Prüfzeichen
      Ach­ten Sie auf jeden Fall auf die­ses unab­hän­gige Prüf­sie­gel, das die Erfül­lung der gesetz­li­chen Vor­ga­ben bestä­tigt. Ach­ten Sie auch auf die Angabe der Prüf­ins­ti­tu­tion. Fehlt diese, könnte das Sie­gel gefälscht sein. Hier fin­den Sie mehr Infor­ma­tio­nen zum GS-Prüfzeichen.

    • CE-Zeichen
      Die­ses Zei­chen bestä­tigt, dass das Pro­dukt den EU-Richtlinien ent­spricht. Es wird aller­dings als Bestä­ti­gung vom Her­stel­ler ver­ge­ben und ist somit anfäl­li­ger für Fäl­schun­gen und weni­ger ver­läss­lich als das GS-Prüfzeichen.
    • Wei­tere Prüf­zei­chen
      Es gibt wei­tere Prüf­zei­chen für Tex­til­qua­li­tät (ÖkoTex Stan­dard 100), elek­tri­sche Sicher­heit (VDE), päd­ago­gi­sche Eig­nung (Spiel gut) und natür­lich das TÜV-Zeichen.
    • Fell
      Zup­fen Sie am Fell von Plüsch­tie­ren. Wenn sich Fell löst, kau­fen Sie das Pro­dukt auf kei­nen Fall, denn Klein­kin­der kön­nen die Fell­fa­sern leicht verschlucken.
    • Alters­an­gabe
      Hal­ten Sie sich an die auf der Ver­pa­ckung ange­ge­bene Alter­an­gabe um bspw. das Ver­schlu­cken von Klein­tei­len zu verhindern.
    • Klein­teile
      Prü­fen Sie selbst, ob sich Klein­teile lösen
    • Kan­ten
      Tas­ten Sie nach schar­fen Kan­ten, her­aus­ste­hen­den Schrau­ben und Einklemmmöglichkeiten.
    • Bat­te­rie­fach
      Prü­fen Sie ob das Bat­te­rie­fach gut gesi­chert ist. Eine Bat­te­rie gehört auf kei­nen Fal in Kinderhände.
    • Laut­stärke
      Prü­fen Sie die Laut­stärke des Spiel­zeugs und scho­nen Sie die Ohren Ihres Kin­des sowie auch Ihr eigenen.

    Wei­tere Informationen

    Spiel­zeug­la­den in Hamburg


    Sicherheit Spielplatz Checkliste

    Oktober 10th, 2009
    Noah auf seinem Lieblingsspielplatz

    Noah auf sei­nem Lieblingsspielplatz

    Ein Trip zum Spiel­platz ist gerade für kleine Kin­der ein ech­tes Aben­teuer. Damit es es nicht aus Sicher­heits­grün­den zum Aben­teuer mit Risi­ken wird, soll­ten Sie vor dem ers­ten Besuch die Sicher­heit des Spiel­plat­zes über­prü­fen. Anhand der fol­gen­den Check­liste kön­nen Sie die größ­ten Risi­ko­fak­to­ren ausschließen.

    • Absper­run­gen: Ver­hin­dern Zäune, Dreh­kreuze, Bar­rie­ren, Durch­lauf­si­che­run­gen und selbst schlie­ßende Tore den Zugang zu ver­kehrs­rei­chen Straßen?
    • Not­ruf­num­mer: Gibt es ein Hin­weis­schild mit Notrufnummern?
    • Zaun: Sind die Zau­nen­den frei von schar­fen Kan­ten und spit­zen Gefahren?
    • Zaun­höhe: Sie sollte min­des­tens einen Meter und im Ball­spiel­be­reich vier Meter betragen.
    • Klet­ter­zaun: Lädt der Zaun zum Klet­tern ein?
    • Rasen: Sieht der Rasen gepflegt aus?
    • Hygiene: Prü­fen Sie Sand und Kies auf Ver­un­rei­ni­gun­gen wie bspw. Hundekot.
    • Schim­mel: Fin­den Sie Zei­chen von Fäul­niss am Holz­bo­den des Plat­zes oder der Spielgeräte?
    • Stol­per­fal­len: Gibt es auf den Holz­bö­den Kan­ten, über die Ihr Kind stol­pern könnte?
    • Sitz­ge­le­gen­hei­ten: Sind Stühle und Bänke fest mit Boden und Leh­nen ver­schraubt und wackeln nicht?
    • Abfall: Wer­den die Müll­ei­mer regel­mä­ßig geleert?
    • Sicher­heits­ab­zei­chen: Fin­den Sie auf allen Gerä­ten das GS-Prüfzeichen?
    • Rost: Haben alle Metall­ge­räte einen rost­freien Anstrich?
    • Sta­bi­li­tät: Sind alle Teile der Holz­ge­räte fest mit­ein­an­der verschraubt?
    • Gefähr­li­che Enden: Ragen aus den Gerä­ten Schrauben-, Nagel– oder Gewin­de­köpfe hervor?
    • Fau­les Holz: Ist das Holz frei von Fäulniszeichen?
    • Kunst­stoff: Sind die Kunsstoff­schich­ten auf den Gerä­ten verschlissen?
    • Seile: Sind die Seil­ver­bin­dun­gen sicher, fest und sauber?
    • Ket­ten: Sind die Ket­ten­glie­der am Sitz einer Schau­kel in gutem Zustand?
    • Rut­schen:
      • Sind keine Spal­ten vor­han­den? (Jacken und Kor­deln kön­nen sich hier ver­fan­gen und Ihr Kind strangulieren)
      • Kön­nen auch unter dem Gewicht Ihres Kinds keine Spal­ten entstehen?
      • Ist das Rut­sche­n­ende zu hoch über dem Boden (maxi­mal 35 cm sind zulässig)?
    • Wip­pen: Gibt es eine aus­rei­chende Wip­pen­dämp­fung, die die Wippe vor dem har­ten Auf­schla­gen auf dem Boden bremst?
    • Seil­bahn: Sind Sitz und Seil unbeschädigt?

    Quelle: Jür­gen Brück: Kin­der­si­cher­heit. Gefah­ren erken­nen, Gefah­ren ver­mei­den

    Wei­tere Links

    Spiel­plätze in Hamburg


    Entwicklung Kind 10 Monate

    Oktober 3rd, 2009
    Fürs Golfspielen ist es vielleicht noch ein wenig früh, aber mit seinen 10 Monaten überrascht uns Noah jeden Tag aufs Neue

    Fürs Golf­spie­len ist es viel­leicht noch ein wenig früh, aber mit sei­nen 10 Mona­ten über­rascht uns Noah jeden Tag aufs Neue

    Was sollte mein Kind schon alles kön­nen? Ist mein Kind in sei­ner Ent­wick­lung sei­nem Alter vor­aus oder gar ein wenig zurück? Womit muss ich die­sen Monat rech­nen? Diese Frage stel­len sich wohl alle Eltern jeden Monat neu. Wir haben aus unse­ren Büchern und per­sön­li­chen Erfah­run­gen die „Richt­werte“ gesam­melt. Hier unser Über­blick für den zehn­ten Lebensmonat.

    Klein­kind Ent­wick­lung 10. Monat

    Ihr Kind sollte:

    • ste­hen kön­nen, solange es sich an jeman­dem oder etwas festhält
    • sich aus dem Sit­zen in den Stand hoch­zie­hen können
    • Wider­stand leis­ten wenn Sie ihm ein Spiel­zeug weg­neh­men wollen
    • Mama“ oder „Papa“ sagen (ohne genau zu wis­sen was es damit meint)
    • Peek-a-Boo“ spie­len
    • mit Ihnen Ges­ten austauschen

    Ihr Kind kann wahrscheinlich:

    • sich aus der Bauch­lage in die Sitz­po­si­tion hochziehen
    • in die Hände klat­schen oder winken
    • kleine Objekte unsi­cher mit Dau­men und Zei­ge­fin­ger aufheben
    • an Möbeln ent­lang laufen
    • das Wort “Nein” ver­ste­hen (aber nicht zwin­gend befolgen)

    Viel­leicht kann Ihr Kind schon:

    • einen Moment lang alleine stehen
    • bewußt “Mama” und “Papa” sagen
    • auf Dinge zei­gen um ein Bedürf­nis zu signalisieren

    Und ganz viel­leicht kann Ihr Kind sogar schon:

    • seine Bedürf­nisse in ande­ren Wegen als mit Wei­nen zeigen
    • Ball spie­len
    • alleine aus einer Tasse trinken
    • kleine Objekte direkt und sicher mit Dau­men und Zei­ge­fin­ger aufheben
    • alleine ste­hen
    • in Baby­spra­che sprechen
    • ein ande­res Wort als “Mama” und “Papa” sagen
    • sim­ple, mit Ges­ten ver­bun­dene, Auf­for­de­run­gen wie “Gib mir das” (mit auf­ge­hal­te­ner Hand) befolgen
    • seine ers­ten Schritte laufen

    Was tun wenn mein Kind noch nicht so weit ist?

    Die wich­tigste Erkennt­niss ist aller­dings: Jedes Kind ist anders. Die Ent­wick­lung ihres Nach­wuch­ses lässt sich nicht mit der von ande­ren Kin­dern ver­glei­chen. Set­zen Sie also Ihr Kind nicht unter Druck und betrach­ten Sie die Ent­wick­lung Ihres Kin­des nicht als per­sön­li­che Her­aus­for­de­rung, son­dern als ein­ma­li­ges und unver­gleich­li­ches Wun­der. Sor­gen soll­ten Sie sich nur bei Rück­stän­den, die auf medi­zi­ni­sche Umstände zurück­zu­füh­ren sind.


    Lernfortschritte im ersten Jahr

    Oktober 3rd, 2009
    Im ersten Jahr wächst die Wahrnehmung Ihres Kindes schnell und stetig. (Bild: Julia Freeman-Woolpert / sxc.hu)

    Im ers­ten Jahr wächst die Wahr­neh­mung Ihres Kin­des schnell und ste­tig. (Bild: Julia Freeman-Woolpert / sxc.hu)

    Das erste Jahr ist wohl das span­nendste für Eltern und Kind. Jetzt ent­wick­let sich in rasan­ter Geschwin­dig­keit die Per­so­na­li­tät und der Cha­rak­ter. Hier ein kur­zer Über­blick über die Wahr­neh­mun­gent­wick­lung­wick­lung in den span­nen­den ers­ten 12 Monaten.

    Fähig­kei­ten von Geburt an

    • Wahr­neh­mung mit allen Sinnen
    • Farb­wahr­neh­mung
    • Hören, mensch­li­che Stim­men wahrnehmen
    • Geräusch­ku­lis­sen
    • Geruchs-, Geschmacks-, Tast– und Bewegungssinn
    • ab drei Mona­ten: Tiefenwahrnehmung
    • ab drei Mona­ten: Erkennt­nism dass Dinge exis­tie­ren auch wenn Sie momen­tan nicht sicht­bar sind
    • ab fünf bis sie­ben Mona­ten: Erken­nen von Bildern

    Ent­wick­lungs­schritte Baby

    • 3 Monate
      Ihr Kind streckt die Hände nach Din­gen in sei­ner Nähe aus und ver­sucht, diese zu grei­fen. Es kann sei­nen Konpf über län­gere Zeit hoch­hal­ten, auf dem Bauch oder auf dem Rücken lie­gend. Mit immer mehr Gesichts­aus­drü­cken zeigt es seine Gefühle. Es rea­giert auf unver­wech­sel­bare Geräu­sche und lauscht lei­sen Geräu­schen. Die Stim­men von Män­nern und Frauen kann es unterscheiden.
    • 6 Monate
      Ihr Kind kann mit den Fin­gern essen und ver­sucht, sich selbst zu füt­tern. Es kann selbs­stän­dig sit­zen. Es erkennt sei­nen eige­nen Namen und rea­giert dar­auf. Ihr Kind erkennt sich wahr­schein­lich schon im Spie­gel, viel­leicht sogar schon auf Fotos. Wenn es wütend ist schreit es, wenn es spielt gluckst es und wenn es glück­lich ist lacht es.
    • 9 Monate
      Nun macht Ihr Kind seine Umge­bung unsi­cher. Es kann wahr­schein­lich schon erste Schritte machen wenn sich es unter den Armen stüt­zen. Es kann auf Sachen zei­gen, an denen es inter­es­siert ist. Trifft es auf andere Babys ist es neu­gie­rig, viel­leicht schubst es sie sogar schon an. Es kann zurück­win­ken und macht viel­leicht sogar schon Tier­ge­räu­sche nach.
    • 12 Monate
      Es kann in jeder Hand ein Glas hal­ten und Flüs­sig­keit von einem in das andere Glas schüt­ten. Trep­pen kann es nun pro­blem­los hoch­krab­beln. Es erkennt Fami­li­en­mit­glie­der am Namen und kann ein­fach Auf­for­de­run­gen wie “Wink Mal” oder “Sag Hi” oder “Sag Bye Bye” befolgen.

    Diese Lern­fort­schritte sind wie immer nur all­ge­meine Erkennt­n­sisse dar­über, wor­auf Sie vor­be­rei­tet sein soll­ten. Doch jedes Kind ist natür­lich anders und ent­wi­ckelt sich mit sei­ner eige­nen Geschwin­dig­keit. Wenn Ihr Kind noch nicht so weit ist, sein Sie gedul­dig, unter­stüt­zen Sie es in sei­ner Ent­wick­lung und genie­ßen Sie jede Sekunde mit Ihrer jun­gen Familie.

    Wei­tere Informationen


    Chemie in Schnullern

    Oktober 2nd, 2009
    Schnullerparade / Foto: A. Liebhart, pixelio.de

    Schnul­ler­pa­rade / Foto: A. Lieb­hart, pixelio.de

    Bei einer aktu­el­len Unter­su­chung fand der Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND) in zehn von zehn getes­te­ten Schnul­lern die Sub­stanz Bisphenol-A. Diese steht im Ver­dacht, Unfrucht­bar­keit, Schä­di­gun­gen der Gehir­n­ent­wick­lung und Brust­krebs her­vor­zu­ru­fen. Die höchste Kon­zen­tra­ti­tion wurde in den Pla­tik­schir­men der Schnul­ler ent­deckt. Sie bestan­den mit einer Aus­nahme aus Poly­car­bo­nat, bei des­sen Her­stel­lung Bis­phe­nol A ein­ge­setzt wird. In den Schild­chen aus Poly­car­bo­nat zeig­ten sich in den Unter­su­chun­gen Kon­zen­tra­tio­nen zwi­schen 200 und fast 2.300 Mil­li­gramm pro Kilogramm.

    Schnul­ler mit Bis­phe­nol A

    Getes­tet wur­den Latex­schnul­ler von Babys­mile, Den­ti­star, Babylove, NUK und AVENT. Alle ent­hiel­ten den schäd­li­chen Stoff, am stärks­ten war die Kon­zen­tra­tion in den Schir­men der Mar­ken AVENT S, NUK L und Den­ti­star L.
    Im Sau­ger haben die Schnul­ler AVENT S, Babys­mile L, NUK L, Babylove L und Den­ti­star L den höchs­ten Anteil an Bis­phe­nol A.
    Hier fin­den Sie das Schnul­ler– Test­er­geb­nis von BUND als PDF-Datei.

    Reak­tio­nen auf den Schnuller-Test

    Säug­linge und Klein­kin­der rea­gie­ren beson­ders emp­find­lich auf hor­mon­ar­tige Schad­stoffe wie Bis­phe­nol A”, sagte Pro­fes­sor Ibra­him Cha­houd, Toxi­ko­loge an der Ber­li­ner Uni­ver­si­täts­kli­nik Cha­rité. “Hor­mone spie­len eine wich­tige Rolle bei der Ent­wick­lung von Orga­nen. Ist der Kör­per künst­li­chen hor­mo­n­ähn­li­chen Stof­fen aus­ge­setzt, kön­nen diese das emp­find­li­che Gleich­ge­wicht der natür­li­chen Hor­mone stören.”

    Meh­rere Her­stel­ler gaben an, aus­schlie­ßen zu kön­nen, dass Bis­phe­nol A im Saug­teil ihrer Schnul­ler vor­han­den ist, obwohl die BUND-Untersuchungen dies nun in Frage stel­len. Einige Her­stel­ler räum­ten jedoch ein, dass die Kunst­stoff­schild­chen aus Poly­car­bo­nat beste­hen und daher Bis­phe­nol A enthalten.

    Patri­cia Came­ron, BUND-Chemieexpertin: “Wir sind scho­ckiert, dass aus­ge­rech­net Baby­schnul­ler mit Bis­phe­nol A belas­tet sind. Die Her­stel­ler müs­sen nun klä­ren, wie die Che­mi­ka­lie in die Sau­ger und in die Schnul­ler gelan­gen konnte.”

    Der BUND for­derte die Schnul­ler­her­stel­ler auf, bei der Pro­duk­tion der Kunst­stoff­schilde auf Poly­car­bo­nat zu ver­zich­ten. “Es ist bekannt, dass Kin­der gern alles in den Mund neh­men, das gilt auch für den gan­zen Schnul­ler. Außer­dem steht das Kunst­stoff­schild­chen beim Sau­gen in stän­di­ger Berüh­rung mit den Lip­pen des Kin­des. In die­sem sen­si­blen Anwen­dungs­be­reich haben hor­mo­nell wirk­same Schad­stoffe nichts ver­lo­ren. Wir erwar­ten von den Fir­men, dass sie ihre Pro­duk­tion umstel­len und künf­tig auf Bis­phe­nol A ver­zich­ten”, sagte Came­ron. Der BUND for­derte von den Her­stel­lern außer­dem auf­zu­klä­ren, wie Bis­phe­nol A in die Sau­ger gelan­gen konnte sowie Maß­nah­men, die sicher­stel­len, dass die Sau­ger zukünf­tig frei von Bis­phe­nol A sind.

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