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    Krabbeln lernen

    Nicht immer bereitet das Krabbeln Noah so viel Spaß

    Nicht immer berei­tet das Krab­beln Noah so viel Spaß

    Wenn es ums Krab­beln geht sind Ver­glei­che zwi­schen Babys alles andere als fair. Die Periode in der das Krab­beln gelernt wird kann sich von sechs­ten bis zum elf­ten Monat zie­hen. Man­che Kin­der über­sprin­gen das Krab­beln sogar komplett.

    Sinn des Krabbelns

    Beim Krab­beln trai­niert das Baby vor allem zwei Dinge: die Balance und die Mus­keln. Es ist außer­dem ein Akt der Unab­hän­gig­keit, der erste Schritt der selbst­stän­di­gen Fortbewegung.

    Ablauf des Krabbelns

    1. Als ers­tes lernt das Kind, das Rol­len vom Rücken auf den Bauch und zurück, sowie das Anhe­ben des Kop­fes (Noah hat dies im drit­ten und vier­ten Monat gelernt).
    2. Anschlie­ßend lernt das Kind lang­sam wie bei Lie­ge­stüt­zen, sich vom Bauch auf die Knie und Hände zu schie­ben und dort zu ver­wei­len (Noah ist jetzt sechs Monate alt und hat dies per­fek­tio­niert).  In die­sem Zeit­raum lernt das Baby auch lang­sam das eigen­stän­dige Sit­zen, da hier­für viele glei­che Mus­keln wie für das Krab­beln benö­tigt werden.
    3. Der dritte Schritt zum Krab­beln (gleich­zei­tig für Noah auch der frus­trie­rendste) ist die Fort­be­we­gung. Hier­für müs­sen die Hände aus der Krab­bel­po­si­tion im Wech­sel nach vorne gesetzt wer­den. Da aber ein Groß­teil des Kör­per­ge­wichts auf den Hän­den ver­teilt las­tet, erfor­dert dies ein hohes Maß an Kör­per­kon­trolle und Balance. Da beim Ver­lust des Gleich­ge­wichts das Gesicht auf den Boden fal­len kann, ist die­ser Teil für das Kind extrem beängs­ti­gend und frus­tie­rend. Im Anschluss steht aber ein glück­li­cher Krabb­ler, der dies gesamt Woh­nung unsi­cher machen kann.

    Beim Krab­beln helfen

    Die Eltern kön­nen das Kind sehr gut unter­stüt­zen. Am Bes­ten durch eigene Par­ti­zi­pa­tion und Moti­va­tion. Auf allen Vie­ren Mit­krab­beln nimmt dem Kind die Angst und die Frus­tra­tion des Lern­pro­zes­ses. Die Moti­va­tion erfolgt am Bes­ten durch Spiel­zeuge (auch gerne mit akkus­ti­schen Signa­len), die knapp außer­halb der Reich­weite plat­ziert wer­den. Außer­dem ist es sinn­voll, dem Kind beim Sit­zen zu helfen.

    Das Wich­tigste ist eine große Menge Geduld. Jedes Kind lernt das Krab­beln nach sei­nem eige­nen Zeit­plan, man­che ler­nen es sogar über­haupt nicht und gehen direkt zum Lau­fen über.

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