Random Post: Schadstoffe in Trikots
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    M.I.L.P.s

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    Nicht immer ist Noah so happy mit den Wickelgelegenheiten vor Ort.

    Heute muss ich mal richtig Dampf ablassen. Wir waren mit Noah am Wochenende unterwegs, waren mit ihm Essen und er hat Whitney mit zum Eislauftraining begleitet, wo ich auf ihn aufgepasst habe.
    Da Noah ein echt ruhiges Kind und vor allem nach Autofahrten total entspannt ist, sind solche Trips generell stressfrei. Ein Problem entsteht eigentlich immer nur wenn etwas in die Hose geht. Insofern ein Wickleraum vorhanden ist, alles kein Problem, aber was mir am Samstag Abend in den Räumlichkeiten der Eislaufbahn Wallanlagen widerfahren ist, ließ mich vor Wut fast überkochen.

    M.I.L.P.s – Mothers I’ld like to punch

    Ich saß also mit Noah im Café an der Eisbahn, er machte sein Geschäft und ich mich auf die Suche nach dem Wickelraum. Fehlanzeige. Die nette Bedienung verwies mich auf den Sanitätsraum, der allerdings abgeschlossen war, woraufhin ich mich mit Noah in die Männerumkleide zurückzog. Dort erwarteten mich fünf schnattertende Weiber, was die dort in der MÄNNERumkleide gemacht haben bleibt mir bis heute ein Rätsel. Selbstverständlich fingen sie alle direkt an, meine Wickelkünste zu kommentieren und selbstverständlich ging alles schief was schiefgehen konnte.
    Aus Mangel an einem Wickeltisch (warum auch – Eislaufen ist ja auch eher nix für Familien…) musste ich mit einem Holztisch mitten in der Kabine vorlieb nehmen. Während dem Wechselvorgang von alter zu neuer Windel nutzte Noah seine gewonnene Freiheit und pinkelte und schiss was Darm und Blase hergaben.
    Die fünf Damen fandens richtig klasse, hatten sie ja nun noch mehr zu kommentieren. Und dann geschah das Unfassbare. Nachdem ich Noah einigermaßen versorgt hatte und er auf dem Rücken auf seiner noch etwas nassen Wickelunterlage lag, drehte ich mich kurz um (Hand am Kind damit er nicht runterfällt) um die Windel gekonnt in den Abfall zu werfen. In dem Moment schnappt sich doch tatsächlich eine dieser M.I.L.P.s meinen Sohn und dreht ihn mit den Worten “Oh, warum weint er denn?” auf den Bauch. Kopf voran in seine eigene Urinlache. Ich war baff. So baff dass ich ehrlich gesagt nicht reagieren konnte als die Super-Nanny-Kandidatin sich MEINEN SOHN schnappte und auf den Arm nahm! MEINEN SOHN!

    Die Worte, die ich ihr darauf hin an den Kopf warf, kann ich hier nicht schreiben – falls Deine Tochter mitliest, Regine.

    Aber, meine Frage: Was mache ich in solchen Situationen? Wie gehe ich als junger Vater mit so etwas um? Und sag bitte nicht, dass ich meinem Instinkt folgen soll, denn das wäre für die blonde M.I.L.P. nicht gut ausgegangen und Noah hätte von seinem Vater einige böse Wörter und noch bösere Aktionen lernen können.

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